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Immer mehr Schüler

50.974 Schüler werden im kommenden Schuljahr die Schulbank drücken, im letzten Jahr waren es 50.192. [6.9.99]

Jene rund 6.400 Schüler, die eine Berufsschule besuchen, wurden bei diesen Zahlen nicht berücksichtigt. Die Zahl der Erstklässler, also jenen Kindern, die erstmals in die Schule gehen, bezifferte Schullandesrätin Eva Maria Waibel
mit “voraussichtlich 5.668”, dies entspreche einer leichten Steigerung von 1,5 Prozent.

Den
höchsten Zuwachs, nämlich ein Plus von 318 Schülern verzeichnen die
Technischen Schulen. Dies ist laut Waibel darauf zurückzuführen, weil
zusätzliche Klassen “für den steigenden Bedarf an Informatikern abdecken zu können”.

Die Situation bei den Lehrern ist nach wie vor nicht rosig: Von
den insgesamt 163 Bewerbern, die sich um eine Stelle im Pflichtschulbereich
beworben haben, konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt 111 (68 Prozent) eine Anstellung finen. Von den 85 Volksschulbewerbern erhielten 24 (28 Prozent)eine Stelle. Nur im Bereich der Hauptschulen, Polytechnischen Schulen und Allgemeinen Sonderschulen konnten alle Bewerber einen Job finden.

Nach den
Erfahrungen der letzten Jahre könnten in den ersten vier bis sechs
Schulwochen noch einmal fünf bis zehn Volksschullehrer eine Anstellung
finden, fuhr Waibel fort. Viele jener Lehrer, die keinen Job bekommen,
würden die Zeit für die Fortbildung oder für Auslandsaufenthalte zum Lernen
einer Fremdsprache nutzen, sagt sie.

Als erfreulich bezeichnete die Schullandesrätin die Entwicklung in Sachen Internet und Schulen: Mit 18.000 Zugriffen pro Monat finde der Vorarlberger Bildungsserver (VoBS) als Bildungsplattform für Lehrer und Eltern zunehmend
Interesse. Alle Höheren Schulen Vorarlbergs verfügen laut Waibel über einen
Internetzugang.

Werfen Sie einen Blick auf den Vorarlberger Bildungsserver.

Von Tony Walser

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(Bild: VN-Archiv)

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