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Immer mehr Patienten unzufrieden

Patientenanwalt Mag. Alexander Wolf
Patientenanwalt Mag. Alexander Wolf ©VOL.at: Harald Küng
Die Zahl der Patientenbeschwerden hat sich in Vorarlberg im Vergleich zum Vorjahr wieder beträchtlich erhöht. Patientenanwalt Alexander Wolf sieht den Personalengpass in Krankenhäusern als Hauptgrund für diese Entwicklung.

Die Vorarlberger Patientenanwaltschaft hat im Jahr 2011 so viele Beschwerden erhalten wie noch nie. Die Zahl der unzufriedenen Patienten stieg um etwa 15 Prozent auf 501. In 100 Fällen bekamen die Kläger in Summe 653.000 Euro an Entschädigung und Schadenersatz zugesprochen. „Nach Fertigstellung des Jahresberichtes Ende Februar kann dann genaueres gesagt werden“, erklärt Wolf im Gespräch mit VOL.at.

Etwa 80 Prozent der Beschwerden richten sich gegen Krankenhäuser, nur vier Fälle betrafen im letzten Jahr Pflegeheime. Hier ist sogar ein leichter Rückgang zu beobachten. Dies liegt laut Alexander Wolf daran, dass die Pflegeheime darauf sensibilisiert seien, Beschwerden anzunehmen. Auch die Beschwerdebearbeitung funktioniere vor Ort. Bei den Krankenhäusern hingegen ortet Wolf die Ursache für die zahlreichen Patientenbeschwerden im Personalengpass.

440 Fälle noch ungeklärt

Derzeit sind noch 440 Fälle aus den vergangenen Jahren offen. Das Ziel für dieses Jahr sei es deshalb, diese Fälle abzubauen. Natürlich würde man auch kritisch beobachten, wie sich der Ärztemangel auf die Patienten auswirke, erklärt Wolf.

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