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Immer mehr Konflikte im Straßenverkehr

Schwarzach - Vom sich an Autos vorbeischlängelnden Radfahrer, über den unaufmerksamen Fußgänger bis zum rücksichtslosen Autofahrer: Sie alle provozieren gefährliche Verkehrssituationen. In mehr als 600 persönlichen Gesprächen mit Verkehrsteilnehmern hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) untersucht, worin häufige Konfliktursachen liegen und warum die Konflikte immer mehr zunehmen.
Umfrage an der Furt

Radfahrer fühlen sich laut Umfrageergebnis generell gefährdet und nannten zu 69 Prozent den Autofahrer als Reibebaum. Rund jeder dritte Fußgänger ärgert sich dafür “immer” bis “oft” über rücksichtslose Radler. Die Benutzung von Gehsteigen als Radwege führt bei mehr als 40 Prozent der befragten Fußgänger zu Konfliktsituationen. Noch mehr Klagen kommen hier von den Autofahrern. Sie berichteten von Situationen, bei denen sich Radfahrer nicht an die Verkehrsregeln gehalten oder bei Rot die Kreuzung überquert haben. Ebenso sorgt die schlechte Sichtbarkeit von Radfahrern für Ärger. Umgekehrt geben Radfahrer an, dass Autofahrer zu knapp überholen.

Umfrage an der Dornbirner Furt

Eine Umfrage von VOL.AT an der Furt in Dornbirn ergibt ein ähnliches Bild. Viele der Befragten geben an, dass Autofahrer die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind. Zu den häufigsten Beschwerden gehören: Abbiegen, ohne zu blinken und zu schnelles Fahren. Auch Fahrradfahrer fallen mitunter unangenehm auf. Dann nämlich, wenn sie ohne Licht unterwegs sind.

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