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Immer mehr Frauen sind als Busfahrerinnen unterwegs – auch beim Feldkircher Stadtbus.

©Stadt Feldkirch
Feldkirch (VN) Bereits 1993 bei der Einführung des Landbusses im Oberen Rheintal lenkte mit Gertrud Amann eine Frau den ersten mit Prominenz voll besetzten Bus zur Vertragsunterzeichnung ins Landhaus. Die Buschauffeur-Pionierin erinnert sich noch heute mit Stolz daran: „Als ich angefangen habe, gab es ja in ganz Vorarlberg nur zwei Lenkerinnen.“

Traumberuf

Was damals noch eine Besonderheit war, ist heute längst Alltag. Mittlerweile sind allein beim Stadtbus Feldkirch sieben Frauen am Steuer, in den Landbussen zwischen Satteins und Götzis sind elf Frauen unterwegs.

Eine davon ist Karin Bettin aus Feldkirch. Sie ist seit einem Jahr im Team dabei und fühlt sich pudelwohl. „Busfahrerin zu werden, war immer mein Traum. Nach 20 Jahren im Büro habe ich mich dann endlich durchgerungen und den Busführerschein gemacht“, so Karin Bettin, welche diesen Entschluss nicht bereut „Der Beruf ist abwechslungsreich und spannend. Als Bus­fahrerin kann ich auch Familie und Beruf sehr gut unter einen Hut bringen.“

Im Landbusbüro ist man schlichtweg begeistert von den Frauen am Steuer. In Sachen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft stehen sie den Männern um nichts nach. Im Gegenteil – immer wieder gibt es positive Anrufe und Lob für die Frauen. „Besonders der ruhige Fahrstil und die kompetenten Auskünfte werden sehr geschätzt“, bestätigt Geschäftsführer Siegi Burtscher.

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