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Immer in Bewegung

Tanzende Ringe, Ketten, Armreifen und Ohrringe sorgen mit ihrem verführerischen „Move“ für Aufsehen. Eine funkelnde Freiheit, der man nur schwer widerstehen kann.
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Shake it off, sang vor ein paar Jahren Taylor Swift. Abschütteln wollen wir allerdings nichts, vielmehr liegt das Geheimnis in der Bewegung selbst. Dieses Konzept erkannten auch einige Designer und kreierten schmucke Ikonen, die sich bei jedem Schritt mit ihrer Trägerin mitbewegen. Ein paar Beispiele gefällig?

Brillante Freiheit. Alles begann mit einer kühnen Idee. „Diese Diamanten sähen fröhlicher aus, wenn sie frei wären“, sagt Karin Scheufele, die das Familienunternehmen seit 1963 gemeinsam mit ihrem Mann führt, als sie einen Blick auf die erste Skizze der zukünftigen Happy Diamonds wirft. Diese Bemerkung gibt der damals neuen Kollektion ihren Namen. Diamanten, die in ihrer Fassung fest verankert sind? 1976, als sich die Welt – und mit ihr das Konzept des typisch Weiblichen – so schnell verändert wie kaum jemals zuvor, wagt Chopard einen Geniestreich und gibt den Diamanten ihre Freiheit: In einem transparenten Gehäuse aus Saphirglas können sie sich ungehindert, ohne Fassung, bewegen und so ihre gesamte, ihnen eigene Brillanz entfalten. Bis heute sind die tanzenden Diamanten ein gefragter Dauerbrenner.

Ringel, Ringel, Reihe. Die Faszination der Bewegung wurde auch von Piaget im Jahre 1990 in Form der Possession-Linie umgesetzt: Eine Kollektion, die spielerisch ihre Kreise zieht. Auf einem ähnlichen Prinzip basieren auch die Ringe von Wellendorff, deren Innenteil sich verschleißfrei zigtausend Mal drehen lässt – ohne Kugellager, versteht sich. Ein Effekt, der zum Spielen einlädt und bewundernde Blicke erntet. Die Farbigkeit des Ringes entsteht durch eine eigens entwickelte, stoßfeste und zart transparente Kaltemaille. Erfunden wurde er, weil Christoph Wellendorff mit einem ganz besonderen Schmuckstück um die Hand seiner Frau anhalten wollte. Der Trinity-Ring von Cartier hat ebenfalls ein bewegendes Design: drei Goldtöne sowie drei ineinander verschlungene Kreise, die immer wieder in- und auseinandergleiten. Entwickelt wurde er von Louis Cartier 1918 als Geschenk für den französischen Dichter Jean Cocteau. Ein Jahr später konnte das dreigeteilte Schmuckstück auf der Pariser Weltausstellung für Kunstgewerbe und Industriedesign vorgestellt werden. Amerikas erste professionelle Innenarchitektin und Society-Lady Elsie de Wolfe entdeckte ihn dort und machte ihn weltweit bekannt.

Schmuckstücke mit einem Bewegungspotenzial sind immer mit einem gewissen Herstellungsaufwand verbunden, aber sie erzielen eine unmittelbare emotionale Reaktion beim Betrachter. Tanzende Diamanten, kreisende Ringe, freischwebende Farbsteine – der Fantasie der Designer sind, was die Bewegung angeht, keine Grenzen gesetzt. Viele zeitgenössische Designer setzen auf den anziehenden und hypnotisierenden Effekt. Handschmeichler mit Suchtpotenzial, die zum „Tanzen“ einladen.

Starker Bewegungsdrang. Abseits dieser Ikonen setzten viele zeitgenössische Designer auf den anziehenden und hypnotisierenden Effekt der Bewegung und nehmen auch gerne einen aufwendigeren Herstellungsprozess in Kauf. Der gegenwärtige Quastentrend kommt diesem Bewegungsdrang enorm entgegen. Mit jeder Bewegung tanzen die einzelnen Quastenfäden an Ohren und Hals ihrer Trägerin und laden zum Drehen der einzeln aufgereihten Kugeln ein. Die Quaste ist ein Handschmeichler mit Suchtpotenzial, beinahe wie ein Spielzeug.

Mit Schwung. Lange Chandeliers sind verspielt, verschnörkelt, geschwungen und immer in Bewegung. Viele Teile, vor allem meist die üppigen, mit glitzernden Kristallen versehenen Verzierungen, sind beweglich und schwingen mit der Bewegung der Trägerin mit, wie bei den Gipsy Ohrringen von Ole Lynggaard. Mit ihren farbigen Steinverzierungen laden sie förmlich dazu ein, den Kopf zu bewegen. Der aktuelle Trend zu langem Ohrschmuck erlaubt viele Freiheiten. Bleibt nur noch eines zu sagen: Shake it!

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