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Image der LKW-Fahrer stärken

Ein Mangel an LKW-Fahrer beschäftigt aktuell Vorarlbergs Transportunternehmer. VOL Live sprach mit Christoph Linder, Sprecher der Vorarlberger Güterbeförderer, über die Problematik.
Bludenz - Image von LKW-Fahrern muss gestärkt werden

Bis zu 400 Fahrer fehlen den heimischen Transportunternehmen. „Zum Teil werden die fehlenden Fahrer noch vom Ausland besetzt, was aber nicht das ist was die Vorarlberger Wirtschaftskammer anstrebt.“ weiß Linder, weiter meint er: „Zurzeit bekommen wir sehr wenige eigene Fahrer aus dem Lande und der Nachwuchs bricht vollkommen nieder. Dazu kommen die neuen Bestimmungen des Führerscheingesetztes, was offensichtlich sehr viele junge Leute abhält den Führerschein überhaupt zu machen.“

Hohe Führerschein-Kosten und schlechtes Image

Obwohl ein Fernfahrer mindesten 2.000 Euro netto verdient scheint dies kein Anreiz zu sein als Berufskraftfahrer zu arbeiten. Abschreckend scheinen wohl auch die hohen Kosten einen LKW-Führerschein nach den neuen Bestimmungen zu machen. Der rosa Schein beläuft sich auf mindestens 4.000 Euro.

Auch das Image der LKW-Fahrer hat sich gegenüber früher stark verändert, weiß Linder: „Das Image und Ansehen ist dramatisch gesunken und die Motivation diesen Beruf zu ergreifen kaum mehr vorhanden.“ Doch das Gewerbe hat nicht nur Nachwuchsprobleme. „Auch bei den Älteren brechen uns immer wieder Fahrer weg. Das hat vor allem den Grund, dass die Kontrollen auf der Straße teilweise Ausmaße annehmen wo sich mancher altgedienter Fahrer frägt, ob er sich das überhaupt noch antun soll“, klagt Linder.

Mit einer Image- und Werbekampagne soll nun erreicht werden, dass das Loch der fehlenden 400 Mitarbeiter gestopft werden kann. In Vorarlberg gibt es derzeit geschätzte 4.000 LKW-Fahrer.

Bludenz – Image von LKW-Fahrern muss gestärkt werden

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