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Im vertrauten Umfeld alt werden

Einsatz total. Die Mobilen Hilfsdienste waren im vergangenen Jahr im Großen Walsertal 4260 Stunden aktiv. Mit dem Projekt „Betreutes Wohnen“ stellt man sich einer neuen Herausforderung.

„Die Zahl der Einpersonenhaushalte steigt auch in den ländlichen Regionen stark an“, stellt der Maruler Anton Burtscher als Administrator der Mohi-Dienste im Großen Walsertal fest. Wie „Betreutes Wohnen“ funktionieren kann, zeigt der Mohi-Großwalsertal bereits in Blons. Dort wurde für Alleinstehende ein Wohnhaus angemietet. Derzeit werden zwei Hausbewohner und eine Nachbarin über den Mohi in Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein betreut. „Nur noch einmal nach Blons“, wünschte sich die heute 88-jährige Magdalena Vonblon, nachdem sie vor dreieinhalb Jahren nach einem Brand Hab und Gut verloren hatte und vorübergehend auswärts in einem Heim untergebracht werden musste.

Strahlendes Gesicht

„Magdalenas Wunsch ging in Erfüllung“, freut sich auch Anton Burtscher am strahlenden Gesicht der „Heimkehrerin“. Beim Mohi-Großwalsertal plant man auch schon in die Zukunft: Im Haus gibt es noch Möglichkeiten für ein oder zwei Tagesbetreuungsbetten. Dazu reichen allerdings die derzeitigen Personalressourcen nicht. Burtscher hofft auf einsatzfreudigen Mohi-Zuwachs. Mit dem Sozialzentrum IAP in Ludesch gibt es ein Arrangement. „Dadurch ist auch für die MohiÖBetreuer zwischendurch eine Verschnaufpause gewährleistet“, ist Burtscher von der Richtigkeit der Entscheidung für Ludesch überzeugt.

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