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Im Spatzoneascht fühlen sich alle wohl

Dem Verein Kinderwelt liegt vor allem die Individualität jedes Kindes am Herzen.
Dem Verein Kinderwelt liegt vor allem die Individualität jedes Kindes am Herzen. ©Verein
Vereine im Fokus: Verein Kinderwelt Vor 18 Jahren wurde der Verein Kinderwelt gegründet.
Im Spatzoneascht fühlen sich alle wohl

Lustenau. Seit einigen Tagen geht es im Spatzoneascht in Lustenau wieder rund. Kinderlachen dringt wieder aus den Räumlichkeiten in der Sandhofstraße und das ist auch gut so. Lieder singen, Klanggeschichten machen, Rhythmik und Bewegungsspiele, einander erzählen und zuhören, Koch- und Waldtage – jeder Tag ist anders, spannend und neu. 

 

Vor knapp  zwei Jahrzehnten begann die besondere
Erfolgsgeschichte des Kindergartens Spatzoneascht. Im Frühjahr 1994 schließen sich engagierte Eltern auf Initiative von Beate Furxer (Kindergärtnerin mit Montessoriausbildung) zusammen,  um für ihre Kinder einen Kindergarten zu schaffen, der nach reformpädagogischen Erkenntnissen geführt wird. Im November darauf wird der Verein „Kinderwelt Lustenau“ dazu gegründet. Beweggründe waren das eingeschränkte Angebot an Alternativen zur damals herrschenden Kindergartenpädagogik und die Altersöffnung nach unten, das hieß Plätze für Dreijährige anzubieten. „Der pädagogische Schwerpunkt dieser Alternative sollte auf dem Vertrauen und dem Respekt vor den individuellen inneren Wachstumskräften der Kinder liegen“, erklärt Initiatorin Beate Furxer. Nach der offiziellen Anerkennung durch Land und Gemeinde und durch deren Übernahme der Personalkosten für eine Kindergärtnerin, konnte der Kindergarten am 25. September 1995 in einer stillgelegten Scherlereihalle in der Büngenstraße starten. Gestartet wurde zunächst mit einer Gruppe aus 12 Kindern. Heute beherbergt das Spatzoneascht 21 Kinder und drei Pädagoginnen, sowie eine Praktikantin. Die Nachfrage an Betreuungsplätzen war bald so groß, dass es galt neue Räumlichkeiten zu finden. Seit 2003 ist man nun in der Sandhofstraße beheimatet. „Die alte Säge wurde von Baumeister Leo Schmid in Zusammenarbeit mit den Kindergärtnerinnen und Eltern liebevoll und mit großer Mühe zu einem neuen Heim geplant und ausgebaut“, erinnert sich Obmann Michael Percinlic. Ein „Neascht“ in dem sich jeder pudelwohl fühlen sollte.  Zwanzig aktive Familien zählt der Verein und sind für den Betrieb, den Erhalt und die Entwicklung des Kindergartens verantwortlich. „Jeder Mensch hat einen eigenen Bauplan. Wir möchten Kindern den Raum geben den sie brauchen um sich zu entfalten und sie auf dem Weg des Werdens respektvoll begleiten. Auch sind wir bemüht ein sozial ausgewogenes Bild abzuzeichnen, Inklusion ist ein großes Thema“, schildert Michael Percinlic. „Wenn ich sehe wie zufrieden – und auch so respektvoll von den motivierten Pädagoginnen begleitet –  unsere Kinder die Zeit im Spatzoneascht verbringen, lacht mir das Herz und engagiere mich gerne für den Verein. Das Herz von Signora Montessori hätte sicher auch gelacht.

Kontakt:

Verein Kinderwelt Lustenau

Sandhofstr. 4

6890 Lustenau

Obmann Michael Percinlic

Tel: ++43/650 676 48 26

mail@spatzoneascht.at

Daten und Fakten:

Ca. 20 aktive Familien bilden den Kern des Vereines

3 Pädagoginnen und eine
Praktikantin sind derzeit im Spatzoneascht beschäftigt. Zusätzlich absolvieren immer wieder Schülerinnen und auch andere Interessierte zahlreiche Hospitationen.

Alle zwei Monate findet ein Elternabend mit pädagogischen und organisatorischen Innhalten statt.

 Umfrage: Wieso engagieren sie sich gerne beim Verein?

Evi Hagen, Lustenau: In der Auseinandersetzung mit meinen Kindern und den pädagogischen Inhalten des Vereines Kinderwelt Lustenau darf ich als Mutter immer wieder neu dazu lernen – das ist eine große Bereicherung.

Hannes Hämmerle, Lustenau:

Unseren Kindern geht’s hier einfach spitze und das ist großartig und für mich als Vater. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie wohl sich die Kinder hier fühlen und wie toll sie betreut werden.

Daniela Le Duigou (pädagogische Leiterin), Lustenau:

Hier finde ich das Netzwerk zwischen Eltern, Kindern und Betreuerinnen besonders wertvoll. Wir haben bei uns eine tolle Zusammenarbeit und davon profitieren wir alle. 

 

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