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Im Katastrophenfall: Darum gibt es keine SMS-Warnung

Landesrat Gantner erklärt, warum man bei Unwetter- und Katastrophenwarnungen noch auf althergebrachte Methoden setzt.

Die jüngsten Unwetter-Katastrophen in Europa haben auch zu Diskussionen über die Vorgehensweise bei Unwetter-Alarmierungen geführt. Es sei zu spät und zu wenig gewarnt worden, der Katastrophenschutz sei für künftige Ereignisse schlecht aufgestellt, lauten unter anderem die Vorwürfe in Deutschland.

Doch wie wird im Gefahrenfall in Vorarlberg alarmiert? Darüber sprach VN-Chefredakteur Gerold Riedmann am Montag in "Vorarlberg LIVE" mit Sicherheitslandesrat Christian Gantner.

Keine Warnung per SMS

Bei großen Unwetter-Ereignissen setzt Österreich nach wie vor auf althergebrachte Warn-Methoden wie Sirenenanlagen oder sogar das Sturmläuten von Kirchenglocken. Begründet wird das laut Sicherheitslandesrat Gantner damit, dass es im Katastrophenfall oft zu Strom- oder Netzausfällen kommen kann. Hier nur auf Handyinformation zu setzen wäre fahrlässig, sagt Gantner. Auch sei österreichweit kein Warnsystem in Ausarbeitung, welches gänzlich über Mobiltelefone abgehandelt wird.

Allerdings würde die Kommunikation zur Einsatzvorbereitung zwischen den Behörden und Einsatzorganisationen inzwischen mit SMS-Kommunikation funktionieren.

So wird in Vorarlberg gewarnt

Bei vorhersehbaren Unwetter-Ereignissen werden derzeit in Voralberg die entsprechenden Einsatzkräfte bzw. Einsatzstäbe vom hydrologischen Dienst per SMS informiert, erklärt Gantner die Vorgehensweise in Vorarlberg.

Das Drehscheibe in Vorarlberg sei die Landeswarnzentrale (LWZ), hier würden die einzelnen Wetterdienste zusammenlaufen. Die LWZ würde denn die Informationen auf die einzelnen Ebenen verteilen.

Gantner über die Vorgehensweise bei einem Rhein-Hochwasser:

Gantner über den Illwerke-Alarm

Die ganze Sendung zum Nachsehen

(VOL.AT)

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