Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Im Finale unterlegen

Der letzte Coup ist Julian Knowle und Nenad Zimonjic nicht gelungen: Die als Nummer 16 gesetzte Paarung musste sich im Doppel-Finale von Wimbledon Jonas Björkman/Todd Woodbridge 1:6,4:6,6:4,4:6 geschlagen geben.

Für den 30-jährigen Knowle und auch für das österreichische Tennis bedeutete aber allein der Einzug in ein Grand-Slam-Finale einen Riesenerfolg. Der Vorarlberger wird sich im Doppelranking in die Top 20 schieben und kassiert zudem rund 80.000 Euro. Für Björkman/Woodbridge bedeutete der Sieg den Titel-Hattrick in Wimbledon bzw. den fünften gemeinsamen Grand-Slam-Titel. Der 33-jährige Australier, der zuvor auch mit Mark Woodforde allein im Tennis-Mekka an der Church Road schon sechs Mal triumphiert hatte, ist mit nunmehr neun Doppeltiteln in Wimbledon auch alleiniger Rekordhalter.

Das zweite Doppel-Endspiel der Grand-Slam-Geschichte mit österreichischer Beteiligung (1938 verlor Georg von Metaxa an der Seite des Deutschen Henkel im Finale) begann wie erwartet. Björkman/Woodbridge kamen großartig ins Match und stellten nach nur 20 Minuten auf 6:1, in Satz zwei brachte ein Break zum 5:4 die Entscheidung zu Gunsten der Weltranglisten-Ersten. Doch Knowle/Zimonjic gaben nicht auf, fanden immer besser ins Spiel und holten mit einem Break zum 6:4 Satz drei. Auch im vierten Durchgang hielten die „underdogs” bis zum 4:4 mit, im neunten Game mussten sie aber das Service abgeben und damit war das Match gelaufen.

Doch allein mit den Siegen über die Vorjahresfinalisten Mahesh Bhupathi/Max Mirnyi (IND/BLR-3), Wayne Black/Kevin Ullyett (ZIM-6), und im Halbfinale über die Finalisten von 2002, Mark Knowles und Daniel Nestor (BAH/CAN-5) haben der Vorarlberger und der Serbe ihr großes Potenzial gezeigt und im Ranking viele Plätze gutgemacht. Bei ihrem erst sechsten gemeinsamen Antreten haben die Beiden auch beim Prestige trächtigsten Turnier bewiesen, wie gut sie auf dem Platz harmonieren. Zuvor hatten sie auch schon den Titel in St. Petersburg und das Finale in München zu Buche stehen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Sport VOL.AT
  • Im Finale unterlegen
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.