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Illwerke/VKW wollen 100 Prozent der VEG-Anteile kaufen

Die Erdgasgesellschaft befindet sich fest in illwerke/VKW-Hand
Die Erdgasgesellschaft befindet sich fest in illwerke/VKW-Hand ©VOL.AT/Hofmeister
Bregenz - Der Vorarlberger Energieversorger Illwerke/VKW will die VEG Vorarlberger Erdgas GmbH zur Gänze übernehmen und in den Konzern eingliedern.

Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) verfügt inzwischen über mehr als 90 Prozent der VEG-Anteile, möchte aber auch noch die verbliebenen Anteile, großteils in Gemeindehand, erwerben, berichteten die “Vorarlberger Nachrichten” am Donnerstag. Die meisten der 33 an der VEG beteiligten Gemeinden hätten dem bis 18. Juli 2012 geltenden Angebot des Energieversorgers bereits zugestimmt, einzelne sträubten sich jedoch noch.

700.000 Euro pro Anteilsprozent

Im Frühling 2011 erklärten die VKW, noch im ersten Halbjahr 2011 ihren Stammkapital-Anteil auf 75 Prozent erhöhen zu wollen, um die Voraussetzung zur Integration der VEG in den Illwerke/VKW-Konzern zu schaffen. Die VKW war damals mit 71 Prozent Geschäftsanteil bereits Hauptgesellschafter der VEG. 27 Prozent des Gasunternehmens standen im Besitz von 33 Gemeinden, private Kleininvestoren hielten die übrigen Anteile. Laut dem Zeitungsbericht wurde der Unternehmenswert der VEG inklusive eines strategischen Zuschlags für das Erreichen der 75-Prozent-Grenze mit 70 Mio. Euro bewertet, demnach boten die VKW für jedes Anteilsprozent 700.000 Euro.

Schon einen Monat später hielten die VKW über 75 Prozent an der VEG, Verkaufszusagen vonseiten weiterer Gemeinden lägen vor, hieß es. Einige Kommunen – Nenzing (Bezirk Bludenz), Lustenau, Frastanz (Bezirk Feldkirch), die Landeshauptstadt Bregenz und die Stadt Dornbirn, die mit fünf Prozent den größten Gemeindeanteil hält – zögern aber noch. Laut dem Zeitungsbericht gab es seitens der Illwerke/VKW bereits den Hinweis auf einen möglichen erzwungenen Ausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze-out).

Scharfer Wettbewerb im Gasgeschäft

Hintergrund für die Integration der VEG in den Illwerke/VKW-Konzern war hauptsächlich der sich verschärfende Wettbewerb im Gasgeschäft, so Illwerke/VKW-Vorstand Ludwig Summer. Es bestehe die Befürchtung, dass ein Gasunternehmen von der Größe der VEG in den kommenden Jahren vermehrt unter Druck geraten und langfristig gesehen die Gewinne von derzeit rund vier Mio. Euro jährlich zurückgehen könnten. Durch die Zusammenführung der Unternehmen könnten Synergien genutzt und Kosten eingespart werden.

Während Nenzing offenbar eher zum Verkauf tendiert, wird in Bregenz, Lustenau und Dornbirn noch beraten. Die Gemeinde Frastanz will ihre Anteile dagegen behalten. “Wir vertrauen darauf, dass mit der VEG wie bisher auch unter Führung der Illwerke Gewinne gemacht werden können und so auch in den nächsten Jahren verlässlich Gewinnausschüttungen in die Gemeindekassen fließen”, wurde der dortige Bürgermeister Eugen Gabriel zitiert.

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