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IGA 2007 geplatzt: Suche nach Alternativen

Bregenz - Der Plan der Internationalen Gartenausstellung (IGA 2017) am Bodensee ist geplatzt. Jetzt überlegen die 23 Kommunen, darunter auch Bregenz, Lochau, Hörbranz, Hard und Dornbirn, Alternativen. Ausstieg als Chance

„Wir haben mehr als fünf Jahre an diesem Projekt gearbeitet, jetzt wäre es schade, wenn alle bereits eingeleiteten Initiativen ersatzlos im Papierkorb landen würden“, ist der Lochauer Bürgermeister Xaver Sinz enttäuscht über die aktuelle Entwicklung.

Er gibt sich aber gleichzeitig kämpferisch, „die guten Ansätze vor allem im Bereich Verkehr und internationale Vernetzung in irgendeiner Form in neue gemeinsame Projekte hinüber zu retten“.

In die gleiche Kerbe schlägt Gerold Ender, der im Amt der Landeshauptstadt Bregenz als „Vorarlberg-Koordinator“ tätig ist. „Gescheitert ist die IGA, davon müssen wir definitiv ausgehen“, bedauert er in einer ersten Stellungnahme. „Das bedeutet aber nicht ein Ende der begonnenen Zusammenarbeit.“ Bereits am kommenden Montag wird die „Vorarlberg-Runde“ zu einer Sitzung zusammentreffen und die weiteren Schritte beraten.

Für Insider kam das Scheitern der IGA 2017 nicht überraschend, denn die Verhandlungen über den endgültigen Vertrag, der noch heuer unterzeichnet werden sollte, brachten wenig Ergebnisse oder wurden von der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) überhaupt abgesagt. „Die Chemie hat zuletzt überhaupt nicht mehr gestimmt“, so der Hörbranzer Bürgermeister Karl Hehle. So hat die DBG ihre Honorarforderungen von ursprünglich drei Millionen Euro auf 6,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Weitere sieben Millionen Euro zusätzlich wurden von der DBG für die Durchführung der IGA verlangt.

Auf Vorarlberger Seite sind als Vorgriff auf die IGA bereits Projekte in Hard und Lochau gefördert worden. Wesentlich „dramatischer“ ist die Situation am deutschen Bodenseeufer: Den zehn Kommunen in Baden-Württemberg (siehe Grafik) wurden für ihre insgesamt 111 Millionen Euro teuren Infrastrukturprojekte bereits Finanzhilfen von 64 Millionen Euro von der Landesregierung in Stuttgart in Aussicht gestellt.

Sinz: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Städte und Gemeinden ihre Projekte einfach in die Schublade wandern lassen.“

Schwer getroffen wird IGAPartner Lindau, wo man sich im Zusammenhang mit der Gartenausstellung namhafte Zusatzförderungen für die Umgestaltung des Hafens und des Bahnhofareals erhoffte.

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