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Ifenhotel - Neubau eines Traditionshauses

Hirschegg - Die Umsetzung des ambitionierten Bauprojektes Ifenhotel Neu steht in den Startlöchern: Im Juni dieses Jahres wird der Altbau abgerissen, die geplante Eröffnung des Hotelbetriebes ist knapp zwei Jahre später – im April 2010.

Für die beiden Investoren, die Raiffeisen Holding Kleinwalsertal und die deutsche Hotelgruppe Travel Charme Hotels & Resorts, bedeutet die Realisierung dieses hochwertigen Tourismusbetriebes nicht nur einen enormen finanziellen Kraftakt, sondern auch einen entscheidenden Impuls für die Zukunft des Kleinwalsertales.

Mit dem richtigen Partner zur Ideallösung

Das Ifenhotel galt jahrzehntelang als Leitbetrieb des Tales. Im Herbst 2005 wurde der Hotelbetrieb eingestellt und das Objekt zum Verkauf angeboten. Die Raiffeisen Holding erwarb den Gebäudekomplex und wird nun zusammen mit ihrem Partner Travel Charme Hotels & Resorts den Betrieb neu ins Leben rufen. Die Investitionssumme für den Neubau und die Ausstattung des Luxus-Hauses beläuft sich auf rund 33 Millionen Euro. Tourismusexperte Travel Charme Hotels & Resorts wird auch das Hotel betreiben. Zahlreiche Projekte im In- und Ausland belegen die Qualität und den Erfolg der Hotelgruppe aus Berlin.

Impuls für die Walser Wirtschaft

Für die Belebung des Ifenhotels im Kleinwalsertal sprechen neben wirtschaftlichen vor allem entwicklungsstrategische Gründe. So betont Mag. Willi Fritz, der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Holding: „Unsere Intention ist es, den Traditions- und Leitbetrieb im Tal zu erhalten. Und zwar in einer Kategorie, die im Angebots-Portfolio in unserem Tal noch gefehlt hat. Damit sprechen wir eine neue Gästeschicht an, von der auch weitere touristische Anbieter profitieren können. So beleben wir den Wirtschaftsstandort Kleinwalsertal.“ Argumente, die Vorstand Dipl.-Ing. Julian Müller nur bestärken kann: „Mit der Revitalisierung unseres Ifenhotels schaffen wir etwa 100 neue und anspruchsvolle Arbeitsplätze. Darüber hinaus sind derzeit Gespräche mit ausgewählten Tourismusfachschulen am Laufen, um das Ifenhotel auch als Ausbildungsstandort zu positionieren. Das Ifenhotel soll in jeder Beziehung einen starken Impuls für den Tourismus im Tal geben.“

Mehrfach ausgezeichnetes Architekten-Team

Die Realisierung liegt in den Händen von Prof. Hermann Kaufmann, einem international mehrfach ausgezeichneten Architekten. Kaufmann stammt aus Reuthe im Bregenzerwald und gilt in Sachen moderner Holzbau als Wegbereiter. Besonders wichtig war Kaufmann, die markanten und einprägenden Elemente des ältesten Gebäudeteils in das neue Projekt zu übernehmen: „Dreh- und Angelpunkt des Entwurfes für das neue Ifenhotel ist der auffallende und imponierende Rundbau aus den 30er-Jahren, der als Ausdruck eines neuen touristischen Zeitalters galt. Wir möchten dies auch heute erreichen, und zwar mit den Mitteln einer ökologisch verträglichen Bauweise und dem Anspruch an den Qualitätstourismus.“

Luxus für alle Sinne

Beeindruckend sind nicht nur die Pläne des Architekten sondern auch das Angebot für die Gäste auf dem 4.200 qm großen Areal: Das Haus verfügt über 277 Betten in 125 Zimmern, davon 8 Suiten und 21 Junior-Suiten. Der Wellness-Bereich erstreckt sich über 2.500 qm und wird alle modernen Annehmlichkeiten und Behandlungen auf dem Gebiet der anspruchsvollen Entspannung aufweisen. „Das alte Ifenhotel genoss einen hohen Ruf aus kulinarischer Sicht durch die Auszeichnungen seines Gourmet-Restaurants – unter anderem im Gault Millau und im Guide Michelin. Diesem Anspruch möchten wir weiterhin gerecht werden und bieten Hotel- und externen Gästen ein Restaurant der Spitzenklasse,“ erläutert Vorstand Dipl.-Ing. Julian Müller.

Ein Haus mit Geschichte(n)

Das oftmals als „heimliches Wahrzeichen von Hirschegg“ bezeichnete Ifenhotel wurde 1936 von dem aus Hannover stammenden Architekten Hans Kirchhof erbaut. In seiner wechselvollen Geschichte erlebte das Traditionshaus sowohl die Besuche namhafter Persönlichkeiten, wie General Charles de Gaulle oder Theodor W. Adorno, als auch die Zweckentfremdung der Räumlichkeiten durch die Nutzung als Gefangenenquartier und Hauptquartier der französischen Besatzer. 1944 drehte hier Heinz Rühmann „Der Engel mit dem Saitenspiel“, seinen dritten Film als Regisseur, und in jüngeren Jahren verzeichnete das Hotel-Gästebuch Namen wie Rudolf Kirschschläger, Franz Josef Strauss, Christian Wolff oder die Mitglieder der Gruppe Boney M.

Quelle: hofherr communikation gmbh

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