Ideenwettbewerb zur Zukunft des Skigebiets Lackenhof startet

Es geht um die zukünftige Ausrichtung in der Region
Es geht um die zukünftige Ausrichtung in der Region ©APA/THEMENBILD
Mit der Initiative "Der Ötscher ruft" ist eine Kampagne für die Neuausrichtung der Skiregion Lackenhof ins Leben gerufen worden. Durchgeführt wird nach Angaben vom Dienstag ein Ideenwettbewerb, Vorschläge können auf einer eigens eingerichteten Online-Plattform eingebracht werden. Die Skilifte hätten nach einer Ankündigung von Ende November geschlossen werden sollen. Nachdem die landeseigene ecoplus Alpin GmbH zur Gänze übernommen hat, wird der Betrieb fortgeführt.

Mit dem Ideenwettbewerb soll Lackenhof "zu einem zukunftsfähigen Lebensraum für alle gemacht werden", wurde in einer Aussendung von ecoplus hervorgehoben. Auf entsteht eine Website, die Informationen rund um die diese Neugestaltung bieten wird. Ideen können bereits eingereicht werden, über das Weihnachtswochenende hinweg wurden zehn Projektvorschläge gezählt. "Es ist großartig zu sehen, was für ein Momentum hier entstanden ist und wie viele Menschen sich aktiv für 'ihren Ötscher' engagieren möchten", sagte Ralf Eisenhut, der die Taskforce zur touristischen Neupositionierung von Lackenhof leitet. Durch Jury- und Community-Bewertungen werden die besten Ideen ausgewählt und danach in die Gespräche mit Investoren und Grundeigentümern miteinbezogen.

"Uns ist es ein großes Anliegen, die Menschen in der Region in die Neugestaltung miteinzubinden. Sie sind Expertinnen und Experten in eigener Sache und kennen die Potenziale und Herausforderungen von Lackenhof wie niemand sonst", hielt Tourismuslandesrat Jochen Danninger (ÖVP) zur Initiative fest. Auch beim Ticketkauf kann der Neuausrichtungsprozess unterstützt werden. Online können spezielle Tages-Skipässe erworben werden, die drei Euro mehr kosten als die regulären Tickets. Der Mehrerlös wird laut Aussendung für die Umsetzung von Ideen aus dem Wettbewerb verwendet.

Das ursprünglich geplante Aus für die Ötscherlifte war mit mangelnder Wirtschaftlichkeit begründet worden. Die Pläne sorgten für Aufsehen. SPÖ und FPÖ setzten sich für einen Fortbetrieb ein und beantragten einen Sonderlandtag für 9. Dezember. Eine Petition der Marktgemeinde Gaming (Bezirk Scheibbs) zur Weiterführung des Skigebiets erhielt 19.388 Unterstützungsunterschriften. Am 3. Dezember wurde nach Verhandlungen die Komplettübernahme durch das Land verkündet. Zuvor hatte die Schröcksnadel-Gruppe 60 Prozent gehalten. Veranschlagt wurde ein symbolischer Kaufpreis von 50 Euro. Ebenfalls erworben wurden seitens des Landes die Anteile der Schröcksnadel-Gruppe am Hochkar. Hier wurde der Preis auf Basis eines Verkehrswertgutachtens mit sechs Mio. Euro festgelegt.

(APA)

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