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"Ich sprenge dir dein Auto in die Luft"

Der mit einschlägigen Vorstrafen belastete Angeklagte wurde gestern am Landesgericht Feldkirch im Zweifel mangels Beweisen vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen.
Der mit einschlägigen Vorstrafen belastete Angeklagte wurde gestern am Landesgericht Feldkirch im Zweifel mangels Beweisen vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen. ©VOL.AT/Hartinger
Im Zweifel Freispruch für einschlägig Vorbestraften vom Vorwurf der Nötigung.

„Ich sprenge dir dein Auto in die Luft, wenn du meine Lebensgefährtin nicht in Ruhe lässt.“ Das soll der angeblich eifersüchtige Arbeiter im Februar am Telefon zu einem Bekannten seiner Freundin gesagt haben.

Der mit einschlägigen Vorstrafen belastete Angeklagte wurde gestern am Landesgericht Feldkirch im Zweifel mangels Beweisen vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Denn auch Staatsanwalt Markus Fußenegger war damit einverstanden.

Richter Günther Höllwarth war nicht zweifelsfrei davon überzeugt, dass der Angeklagte die ihm angelastete Äußerung tatsächlich getätigt hat. Der Beschuldigte bestritt den Anklagevorwurf. Es lagen keine Sachbeweise vor.

„Es sprechen alle Indizien gegen den Angeklagten“, hatte Staatsanwalt Fußenegger in seinem Schlussplädoyer gesagt. „Wer sonst soll ein Interesse daran haben, so anzurufen?“ Selbst unter der Annahme, dass der Angeklagte den Drohanruf getätigt hat, könnte ihm jedoch eine straffreie milieubedingte Unmutsäußerung zugestanden werden, meinte der öffentliche Ankläger. Denn bei dem Beschuldigten handle es sich offenbar um einen alkoholkranken Arbeiter mit rauem Umgangston.

Zuletzt wurde der aus der Steiermark stammende Mann aus dem Bezirk Dornbirn im Vorjahr am Landesgericht zu einer bedingten Haft- und einer unbedingten Geldstrafe verurteilt, weil er seinem Vermieter damit gedroht hatte, sein Haus anzuzünden. Bei dieser Verurteilung wurden sechs Haftmonate für eine dreijährige Probezeit zur Bewährung ausgesetzt.

Im nunmehrigen Strafverfahren hat der Angeklagte zugegeben, dass er den Bekannten seiner Lebensgefährtin einmal angerufen hat. Nur diesen Anruf auf seine Sprachbox konnte der Angerufene der Polizei vorspielen. Was der Angeklagte dabei gesagt hat, war allerdings nicht strafbar: „Alter, ich gebe dir einen guten Tipp. Ich treffe dich und gebe dir einen Zungenkuss.“

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