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"Ich kann etwas bewegen!"

In der inatura wurden die Schülerprojekte mit einem Umweltfest gefeiert.
In der inatura wurden die Schülerprojekte mit einem Umweltfest gefeiert. ©Laurence Feider/Schulen
Schulaktionstage Umweltwoche

50 Schulklassen aus Dornbirn feierten großes Umweltfest.

Dornbirn. Mit unglaublichem Eifer, unerschöpflicher Phantasie und erfrischender Kreativität hat man sich in den vergangenen Wochen in Dornbirns Schulen auf die Vorarlberger Umweltwoche vorbereitet. In insgesamt 50 Schulklassen arbeiteten Schüler und Lehrpersonen von Volksschulen und höheren Schulen an Projekten, Events und Aktionen für eine bessere Umwelt. Manche beschäftigten sich dabei mit ihrer unmittelbaren Umwelt, überlegten wie sie den Schulhof von grau in grün umwandeln können, führten großangelegte Säuberungsaktionen von Pausenhof und Schulplatz durch und legten Kräutergärten an. Andere verlagerten ihre Aktivitäten in die nähere Umgebung, säuberten Sport- und Spielplätze, übernahmen eine Flusspatenschaft im Steinebach oder vernetzten sich mit anderen Schulen in einem umweltfreundlichen “Kunst im öffentlichen Raum”-Projekt. Sehr kreativ zeigten sich Dornbirns Schüler auch bei der Wiederverwertung von Müll und schufen daraus Taschen, Sparschweine, Topflappen, Kirschkernkissen und Glückwunschkarten. Auch globale Themen wie Atomkraft, Energieeffizienz und Gesundheit spielten eine Rolle. Mittelschüler bauten eine Mahnsäule und drehten einen Film über Radioaktivität, Gymnasiasten machten eine Exkursion und Studie zu energieeffizienter Beleuchtung in Dornbirn und die HTLer führten eine Nitratmessung in Salat und Gemüse am Marktplatz durch. Ein auf vier Jahre angelegtes Gemeinschaftsprojekt beschäftigt sich damit wie sich die Stadt Dornbirn an ihren neuralgischen Punkten verändert.

An drei Tagen durften die jungen Umweltaktivisten ihre Projekte bei einem bunten Umweltfest in der inatura Dornbirn vorstellen. Riesige Plakate mit den verschiedenen Schulprojekten – deren Druck die Druckerei Wenin und Pix Digitaldruck sponserte- gaben den entsprechenden Rahmen. “Ich bin begeistert von der Fülle und Vielfalt der dargebotenen Beiträge. Die Kinder, Jugendlichen und Lehrpersonen haben sich intensiv mit verschiedensten Themen befasst: dabei sind witzige, nachdenkliche, kreative… Projekte und Aktionen entstanden. Alles hatte Platz: Manche Projekte gingen über das ganze Jahr oder werden noch in den nächsten Jahren weitergeführt, manchmal war es die intensive, aber zeitlich begrenzte Beschäftigung mit einem Thema. Das Motto der Umweltwoche: “Ich kann etwas bewegen” ging auf jeden Fall voll auf”, freute sich Umweltwoche-Initiatorin Ingrid Benedikt. Zum Dank gab es ein buntes Programm mit Clownfrau Elke Riedmann und einem Klimaclown, einer Klimarallye und einem Hundeteam und dem Verein Schneeflöckchen als “special guests”. Außerdem luden die Stadt Dornbirn, die Bäckerei Stadelmann, das Hatler Lagerhaus und Beeren Winder zur gesunden Jause.

VN-Umfrage: Was bedeutet dir die Umwelt?

Emanuel, 12 Jahre.
Die Umwelt bedeutet mir sehr viel und sie schützen heißt für mich den Müll nicht herumliegen zu lassen und ihn richtig zu trennen. Außerdem sollte man in der Stadt auf das Auto verzichten und lieber zu Fuß oder mit Fahrrad oder Bus unterwegs sein. Ich finde, die Erwachsenen fahren viel zu oft mit dem Auto. Auch kann man zu Hause Energie sparen.

Alexander, 12 Jahre.
Ich finde es super, dass die Umwelt Thema für eine Aktionswoche ist. Für mich persönlich denke ich, ist es gut mehr mit Freunden draußen zu spielen statt nur vor dem Computer zu sitzen. Global gesehen, sollte man die Ressourcen schonen und weniger Bäume abholzen. Häuser sollte man umweltfreundlich und energiesparend bauen, gut ist z.B. Sonnenenergie.

Harun, 13 Jahre.
In der Stadt Innenstadt und in den Gärten sollte man mehr Bäume pflanzen, dann hätten wir eine gesündere Umwelt. Die Leute sollten weniger mit dem Auto fahren, damit die Kinder beim Spielen nicht so viele Abgase einatmen müssen. Atomkraft gehört abgeschafft und jeder sollte wieder lernen die Natur zu schätzen, zu genießen und respektvoll zu behandeln.

Maria, 12 Jahre.
Ich finde die Umweltwoche wichtig, weil man dadurch die Umweltproblematik wahrnimmt. Eine gesunde Umwelt und Natur sind für unsere Zukunft sehr wichtig. Wir haben zur Umweltwoche am großen Vernetzungsprojekt mitgearbeitet und aus textilen Restmaterialien Netze gemacht mit denen wir Bäume und Schulen vernetzt und geschmückt haben.

Tamara, 12 Jahre.
Die Natur ist mir wichtig und man sollte bewußt mit ihr umgehen. Ich bin auch bereit etwas für die Umwelt zu tun, wir verwenden z.B. nur Baumwoll-Einkaufstaschen und ich fahre mit dem Rad zum Training nach Lauterach. Die Schulaktionstage bei der Umweltwoche finde ich super, weil wir Schüler ernst genommen werden und unsere Ideen präsentieren dürfen.

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