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"Ich finde es traurig, wenn eine Herdprämie eingeführt wird"

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Daniela Brodesser bei "Vorarlberg LIVE".
Daniela Brodesser bei "Vorarlberg LIVE". ©VOL.AT
Redaktion redaktion@vol.at
Armuts-Aktivistin Daniela Brodesser war am Donnerstag bei "Vorarlberg LIVE".

Obwohl 17 Prozent der Menschen in Österreich laut Statistik armuts- oder ausgrenzungsgefährdet sind, wird kaum über das Thema gesprochen. Eine, dir ihr Schweigen gebrochen hat, ist Daniela Brodesser. Sie möchte mit ihrem Buch "Armut" mit ihrer Lebensgeschichte wachrütteln und zeigt Wege aus schwierigen Situationen auf. Am Freitag ist die Oberösterreicherin in der Buchhandlung Brunner in Bregenz zu Gast. Im Vorfeld sprach sie in der Sendung Vorarlberg LIVE mit Moderator Joachim Mangard über Beschämung, Vorurteile und kritisierte den Umgang der Politik mit Betroffenen.

Die ganze Sendung

Die Autorin und Aktivistin sieht vor allem auch hinsichtlich Altersarmut von Frauen dringenden Aufklärungsbedarf. "Ich finde es traurig, wenn eine sogenannte Herdprämie eingeführt wird", sagte Brodesser und bemängelte auch das noch immer verwurzelte traditionelle Rollenbild. Sie selbst schlitterte durch Krankheiten in der Familie in die Armut. Brodesser sieht Bildung als das Um und Auf, um Armut zu verhindern. Da sich viele Eltern Nachhilfestunden nicht leisten könnten, sieht sie die Gesamtschule als effektivstes Mittel gegen Kinderarmut.

Die Sendung "Vorarlberg LIVE" ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt's hier.

(VOL.AT)

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