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Ibiza-Video-Macher sagt in Wirecard-Ausschuss aus

Julian H. soll das Ibiza-Video gefilmt haben.
Julian H. soll das Ibiza-Video gefilmt haben. ©SPIEGEL/Sueddeutsche Zeitung
Der deutsche U-Ausschuss zum Fall Wirecard beschloss die Zeugenladung von Ibiza-Video-Macher Julian H.. Die Auslieferung nach Österreich dürfte sich dadurch verzögern.

Die Fraktionen im Ibiza-Untersuchungsausschuss müssen auf eine Befragung des in Deutschland festgenommenen Ibiza-Drahtziehers Julian H. wohl noch länger warten. Wie am Donnerstag bekannt wurde, soll dieser vor seiner Auslieferung nach Österreich im deutschen Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Bilanzskandal aussagen.

Der SPD-Obmann im Ausschuss, Jens Zimmermann, hat am Donnerstag via Twitter wissen lassen, dass der Wirecard-Ausschuss soeben beschlossen hat, Julian H. als Zeugen zu laden. Außerdem wird das zuständige Gericht aufgefordert, die Auslieferung des Zeugen bis auf Weiteres auszusetzen, so Zimmermann. "Der #IbizaUA wird sich auf Videomacher #H. gedulden müssen. Der wird im #WirecardUntersuchungsausschuss gebraucht", twitterte auch SPÖ-Fraktionsführer Jan Krainer.

Wie der "Standard" online berichtet, soll die Befragung von Julian H. erst am 5. März erfolgen. Der Grünpolitiker Wolfgang Wieland, der für den deutschen U-Ausschuss die Verstrickungen zwischen Wirecard und Geheimdiensten prüfen soll, hatte bereits zwei Mal "direkten Kontakt" zu H., wie laut "Standard" aus einem Rundschreiben an die Fraktionsobleute des U-Ausschusses hervorgeht. H.s Anwalt habe sich zuvor an Wieland gewendet.

(APA/red)

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