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Hypo Vorarlberg droht Androsch nach "Format"-Interview mit Klage

Vorarlberger Hypo fordert Richtigstellung der "unqualifizierten und rufschädigenden Äußerungen"
Vorarlberger Hypo fordert Richtigstellung der "unqualifizierten und rufschädigenden Äußerungen" ©VMH
Bregenz - Die Landes- und Hypothekenbank Vorarlberg (Hypo Vorarlberg) droht Fimbag-Aufsichtsratspräsident Hannes Androsch nach seinen Aussagen in einem "Format"-Interview mit einer Klage wegen Rufschädigung und fordert eine Richtigstellung.
Androsch im Interview

“Der Vorstand der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG verwehrt sich ausdrücklich gegen die unqualifizierten und rufschädigenden Äußerungen des Herrn Dr. Androsch”, hieß es am Freitag in einer Aussendung der Bank.

Androsch: Landeshypos “entbehrlich”

Androsch hatte die Landeshypos Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich als “entbehrlich” bezeichnet. (Nachlese: Hannes Androsch im “Format”-Interview) “Egal wo die ihr Geld reinstecken, sie verlieren es. Das sind teure Spielzeuge von abgehobenen Landeshauptleuten. Die Länder haben nicht einmal die eigenen Finanzen im Griff, geschweige denn eine Bank”, so Androsch unter anderem in dem Interview.

Hypo wehrt sich gegen Äußerungen

“Die Äußerungen sind nicht nachvollziehbar”, hieß es dazu seitens des Vorarlberger Hypo-Vorstandes. Man zähle mit einem A1-Rating zu den am besten bewerteten und profitabelsten Banken Österreichs und verfüge über ein solides Geschäftsmodell. Man spiele gerade für Unternehmen und private Wohnbaufinanzierungen eine wichtige Rolle im Einzugsgebiet. Das Land Vorarlberg stehe als Mehrheitseigentümer für eine ausgezeichnete Bonität und eine stabile Eigentümerstruktur. Der Vorstand treffe seine Entscheidungen weisungsfrei und nach streng wirtschaftlichen Grundsätzen. Die Hypo habe 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 81 Mio. Euro erwirtschaftet, 2012 werde man dieses Ergebnis deutlich übertreffen.

(APA)

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