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Hypo Alpe Adria weiter in den Schlagzeilen

Das Kreditinstitut Hypo Alpe Adria kommt nicht aus den Schlagzeilen. EU-Wettbewerbskommissar Almunia droht der Bank wegen eines ausbleibenden Umbaus indirekt mit der Schließung. Im Finanzministerium in Wien beruhigt man aber: Die Aussagen von Almunia dürfe man "nicht überbewerten", sagte Sektionsleiter Harald Waiglein am Samstagvormittag zur APA. Es werde mit der Kommission konstruktiv verhandelt.


Almunia hatte sich bezüglich der Hypo Alpe Adria zu Wort gemeldet: “Die Bank erhält seit 2008 staatliche Unterstützung und die österreichischen Behörden sind noch immer nicht in der Lage, uns eine endgültige Entscheidung oder einen sinnvollen Restrukturierungsplan für diese Bank vorzulegen.” Er forderte eine umfassende Restrukturierung oder eine geordnete Abwicklung der Bank.

Waiglein erklärte, die EU-Kommission habe reagieren müssen, nachdem ein internes Arbeitspapier des Hypo-Managements, in dem auf mehr Zeit für die Restrukturierung gepocht wird, durch das Magazin “Format” an die Öffentlichkeit gelangt sei. Natürlich sei “klar, dass die Hypo so nicht bestehen bleiben kann, die Umstrukturierung und der Verkauf von Beteiligungen ein Muss ist”, sagte Waiglein.

Beim derzeitigen Marktumfeld sei das aber schwierig – und ein “Zwingen” bei schlechter Marktlage ohne Käufer sei “nicht gut”. “Wichtig ist ein vernünftiger Zeithorizont, der reale Verkaufschancen bietet”, sagte Waiglein. Dem Vernehmen nach ist eine endgültige Entscheidung der EU-Kommission für den Beginn des zweiten Quartals in Aussicht gestellt worden. Österreich dürfte in den Verhandlungen die Kommission auch daran erinnern, dass man durch die Hypo-Rettung auch den europäischen Finanzmarkt stabilisiert habe und eine mögliche Kettenreaktion bei Nicht-Rettung in Südosteuropa verhindert habe.

Seitens der Bank verwies man am Samstag auf den am 5. Februar übermittelten Restrukturierungsplan. Man gehe davon aus, das über diesen in den nächsten Wochen Gespräche geführt würden, vorher wolle man nicht über deren Ausgang spekulieren, hieß es Samstagvormittag zur APA.

Der Restrukturierungsplan der Hypo Alpe Adria sieht die Zerschlagung der Hypo Group vor – grob den kompletten Rückzug des Staates aus den operativen Banken und den Verkauf sämtlicher Filialen in Österreich, Italien und Südosteuropa. Der nicht zu privatisierende Teil – rund ein Drittel – wird abgebaut.

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