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Hurrikan "Sally" bedroht US-Golfküste

Der Wirbelsturm bewegt sich auf die Küste zu
Der Wirbelsturm bewegt sich auf die Küste zu ©APA (AFP)
Der Wirbelsturm "Sally" bewegt sich mit Hurrikan-Stärke auf die US-Golfküste zu. Auf einer Skala von eins bis fünf wurde er inzwischen auf einen Hurrikan der Kategorie zwei hochgestuft. Das Sturmsystem bringe "gefährliche" Winde mit sich, die viel Schaden anrichten und zu Sturmfluten und Überschwemmungen führen können, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) am Montag (Ortszeit).

Erst Stunden davor war "Sally" von einem Tropensturm zu einem Hurrikan der schwächsten Kategorie erklärt worden. Er soll am Dienstag oder in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) im Südosten des Bundesstaats Louisiana nahe der Grenze zu Mississippi aufs Festland treffen. Unter anderem für die Gewässer um die Stadt New Orleans, insbesondere für Lake Pontchartrain und Lake Borgne, galt eine Sturmflutwarnung.

Louisiana und Mississippi verhängten vorsorglich den Notstand, auch um eine beschleunigte Mobilisierung von Behörden und Rettungskräften zu ermöglichen. US-Präsident Donald Trump genehmigte im Rahmen des Notstandes zudem eine weitgehende Kostenübernahme für die Unterstützung seitens der Katastrophenschutzbehörde (Fema). Auch im östlich angrenzenden Alabama liefen Sturm-Vorbereitungen an.

"Sally" bewegte sich über dem warmen Gewässer des Golfs von Mexiko nur langsam auf die Küste zu. Das Sturmsystem brachte aber anhaltende Winde von etwa 155 Kilometern pro Stunde und noch stärkere Böen mit sich, wie das NHC erklärte. Ab 154 Stundenkilometern sprechen die Meteorologen von einem Hurrikan der Kategorie zwei. Der Sturm soll bis Dienstag noch weiter an Kraft gewinnen und dann als "gefährlicher Hurrikan" auf die Küste treffen, wie das NHC erklärte.

In Louisiana war erst vor drei Wochen Hurrikan "Laura" auf Land getroffen und hatte schwere Zerstörungen angerichtet. "Laura" war ein Hurrikan der Stufe vier und damit extrem gefährlich. Mindestens 15 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende waren ohne Strom, auch die Trinkwasserversorgung war zum Teil unterbrochen.

(APA/dpa)

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