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Hundesportler bestohlen und Tankstellen betrogen

Die mögliche Höchststrafe hätte drei Jahre Gefängnis ausgemacht.
Die mögliche Höchststrafe hätte drei Jahre Gefängnis ausgemacht. ©Symbolbild/Bilderbox
Nach drei Monaten wird der Häftling am 16. September aus dem Gefängnis entlassen.

Zwei Einbrüche in die Vereinslokale des Hunde­sportvereins in Hohenems und Lustenau sowie elf Tankbetrügereien hat der 51-jährige Deutsche nach Ansicht des Gerichts begangen. Dafür wurde der vorbestrafte Angeklagte gestern am Landesgericht Feldkirch zu einer teilbedingten Haftstrafe von zwölf Monaten verurteilt. Davon beträgt der unbedingte Teil vier Monate Gefängnis. Das Urteil ist rechtskräftig. Die mögliche Höchststrafe hätte drei Jahre Gefängnis ausgemacht.

Vorzeitige Entlassung

Richter Günther Höllwarth gab am Schluss der Verhandlung bekannt, dass der am 18. Juni verhaftete Leasingarbeiter am 16. September nach drei Monaten Haft vorzeitig aus der Justizanstalt Feldkirch entlassen werden wird. Der eigentliche Termin für die bedingte Entlassung wäre der 18. September, ein Sonntag. Weil an Wochenenden aber keine Enthaftungen vorgenommen werden, darf der in der Schweiz lebende Deutsche das Gefängnis schon am kommenden Freitag verlassen.

Allerdings darf der 51-Jährige nicht in seinem Auto nach Hause fahren. Sein Seat Ibiza gehört nun der Republik Österreich, weil er das Fahrzeug für die Einbrüche und die Betrügereien verwendet hat.

Bei den elf Tankbetrügereien hat der Deutsche bei mehreren Tankstellen Treibstoff-Rechnungen von insgesamt 444 Euro nicht bezahlt. Er hat dafür entwendete fremde Kennzeichen auf sein Auto montiert, um durch die Videokameras der Tankstellen nicht überführt werden zu können. Zu den Kennzeichen erfolgte der Schuldspruch wegen Urkundenunterdrückung. Auf frischer Tat ertappt wurde der Deutsche am 18. Juni beim Einbruch ins Vereinslokal des Hundesportvereins Hohenems. Schuldig gesprochen wurde er auch für den von ihm geleugneten Einbruch beim Lustenauer Hundesportverein vom 21. Februar, wo Spuren einer Turnschuhmarke sichergestellt wurden, wie sie auch der Angeklagte trug. In dem Vereinslokal sollen 270 Euro gestohlen worden sein.

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