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Humorist mit viel Musik

Helge Schneider mit seinem Butler Bodo.
Helge Schneider mit seinem Butler Bodo. ©Edgar Schmidt

Der populäre Entertainer Helge Schneider gastierte mit Combo im ausverkauften SAL.

Schaan. Helge Schneider ante portas – Unzählige Fans hatten den vom TAK betreuten Abend seines Gastspiels im SAL herbeigesehnt; ist der 1955 in Mühlheim an der Ruhr geborene Allrounder doch ein Garant für allerbeste Unterhaltung in Wort und Musik: In Schaan zeigte er seine virtuosen Jazz-Künste am Klavier, an der Hammondorgel, am Vibraphon bzw. Xylophon, auf der Trompete und an der Gitarre; allemal zusammen mit seiner kongenialen Combo (Gitarre, Bass, Schlagzeug) – und dem in roter Uniform und mit weißer Perücke als Teekoch fungierenden Butler Bodo und dem skurrilen Serge Gleitmann, der als “Gummimensch” mit wehendem Vollbart für gymnastische Einlagen sorgte. Helge Schneider ist auch Schriftsteller, Film-und Theaterregisseur und Schauspieler. Populär ist er vor allem durch seine Bühnen-Shows geworden, einem Mix aus Jazz, witzigem Klamauk und Musikparodien – meisterhaft so nebenbei sind seine Nonsens-Improvisationen.

Helge, der Humorist

Der Name Helge Schneider ist neben seiner immensen vielfältigen Musikalität auch ein Gütesiegel für skurrilen, doppelbödigen Humor à la Karl Valentin oder Heinz Erhardt geworden, zudem beherrscht Helge die Kunst des genialen Parodierens. Seine verbalen Späße sind umwerfend komisch, weil sie fürs Erste die Pointe verbergen, z. B. “Es liegt vielleicht am Wetter, dass es so warm ist” oder “Merkel ist eine Bundeskanzlerin, die kein richtiger Mann ist” … Die Parodien waren wohl die Highlights des Abends. Im Liebeslied “100.000 Rosen schick ich dir” wurden diverse Schmusesänger punktgenau aufs Korn genommen. Ein spanischer Song parodierte ergötzlich die Gitanos-Schluchzer jener Spezies. Juxlieder in beliebter Helge-Manier waren daneben “Der Schönheitschirurg von Banania”, “Hast du eine Mutter, hast du immer Butter”, der bekannte “Meisenmann” oder die auf der Gitarre gezupften “Impressions aus dem China-Restaurant” etc. Doch Helge Schneider “verriet” mit verschmitztem Lächeln auch Lebensweisheiten wie “Man kann sich viele Sorgen selber machen”… Beste Stimmung und viel Applaus im SAL, doch nach rund drei Stunden Vergnügen mit Helge gab´s keine erbetene Zugabe mehr.

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