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Humanität kein Gnadenakt

Feldkirch - Rund 26.000 Asylwerber warten österreichweit derzeit in zweiter Instanz auf die Bearbeitung ihres Antrages. Oft hält diese Ungewissheit jahrelang an, ohne existenzielle Sicherheit, in Ungewissheit.

Die Caritas Vorarlberg sprach sich vor wenigen Tagen in einer mit „Auf der Strecke bleibt die Menschlichkeit“ betitelten Aussendung für eine Beschleunigung der Asylverfahren, ebenso für ein humanitäres Bleiberecht nach fünf Jahren aus.

„Alle Verantwortungsträger müssen ehrlichen Herzens eine menschliche und gerechte Lösung finden,“ lautet der Appell des Feldkircher Diözesanbischofs. „Humanität ist nie ein Gnadenakt. Die Fälle, bei denen Familien auseinander gerissen werden, sind besonders erschütternd. Von den Abschiebungen sind Kinder betroffen, die in eine ungewisse Zukunft gehen“. Diese Schicksale können niemanden unberührt lassen, so der Bischof. „Die Menschlichkeit muss unser Maß des Handelns sein, denn wir sprechen hier nicht von ‚Akten’, sondern von Menschen.“

(Quelle: Katholische Kirche Vorarlberg)

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