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Humanitäre Hilfe für Weißrussland

Seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Sausgruber und Landtagspräsident Gebhard Halder absolvierte heute der Botschafter der Republik Belarus (Weißrussland), Alyaksandr Sychov.

Sausgruber und Halder wiesen dabei auf die belarussisch-österreichische Zusammenarbeit und die von Freundschaft geprägten Beziehungen hin. Vorarlberg engagierte sich vor allem in der humanitären Hilfe nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

„Für mein Land ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Vorarlberg ein wichtiges Anliegen. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche menschliche Kontakte entstanden, die sich teilweise zu richtigen Freundschaften entwickelt haben. Wir wissen den humanitären Einsatz der Vorarlberger Bevölkerung bei der Beseitigung der Folgen der Tschernobyl-Katastrophe sehr hoch zu schätzen“, so Alyaksandr Sychov. Der Diplomat vertritt sein Land seit April 2005 in Österreich.

LTP Halder ist es ein Anliegen, die Beziehungen zwischen Vorarlberg und Belarus weiter zu festigen. „Wir konnten uns in den vergangenen Jahren stark einbringen und mithelfen, die Folgen des Reaktorunglücks zu minimieren und sehen dies als wichtigen humanitären Beitrag unseres Landes an. Durch diese Zusammenarbeit entstanden vielfältige Beziehungen und Freundschaften, die auch auf kultureller und wirtschaftlicher Ebene ihre Vertiefung fanden“, so Halder.

Seit der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 realisierte Vorarlberg mit 230.700 Euro aus Mitteln der Osthilfe zahlreiche Projekte und unterstützte mit weiteren 82.300 Euro aus Mitteln der Katastrophenhilfe die medizinische Versorgung und vor allem Projekte und Genesungsurlaube für Kinder. So wurde etwa die Errichtung einer Behindertenwerkstatt in Gomel mitfinanziert, bei der Renovierung eines Waisenhauses geholfen, Familienpatenschaften wurden unterstützt und jährlich werden Kindererholungs- und -genesungsurlaube mitfinanziert. Die Gründung einer Privatbauerngenossenschaft in Teleschi und die Errichtung eines Fleischverarbeitungsbetriebes wurden ebenso unterstützt, wie das Kindersanatorium in Gomel, der Bau eines Sozialzentrums, Schulprojekte und Kinderheime.

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