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Hubert Hämmerle folgt Josef Fink

Der 44-jährige Hubert Hämmerle (ÖAAB) wird am Donnerstag zum neuen Präsidenten der Arbeiterkammer Vorarlberg (AK) gewählt. 

Hämmerle löst seinen Fraktionskollegen Josef Fink (64) ab, der nach 19 Jahren Amtszeit und “600 Versicherungsmonaten“ (Fink) aus freien Stücken abtritt. Noch offen ist, ob Hämmerle auch die Stimmen der Vertreter der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) erhält.

Unabhängig davon steht einer Wahl von Hämmerle nichts im Weg. Der ÖAAB verfügt seit der jüngsten Wahl im Frühjahr 2004 zwar nicht mehr über die absolute Mehrheit in der Vollversammlung, darf aber wie bei der letzten Wahl von Fink zumindest auf die Stimmen der Liste NBZ („Neue Bewegung für die Zukunft“) vertrauen, die aus türkischstämmigen Österreichern besteht. „Wir werden Hubert Hämmerle wählen“, versicherte NBZ-Chef Adnan Dincer auf Anfrage gegenüber der APA. Hämmerle sei von der Mehrheitsfraktion ÖAAB vorgeschlagen, und mit seiner Wahl solle Einheit demonstriert werden. „Unsere Hauptaufgabe ist es, die Arbeitnehmer zu vertreten. Politisch verfransen sollen sich die Mutterparteien“, sagte Dincer. ÖAAB (34) und NBZ (4) stellen gemeinsam 38 der 70 Kammerräte.

25 Sitze in der Vollversammlung entfallen auf die FSG. AK-Vizepräsidentin Manuela Auer wollte zu Wochenbeginn noch nicht bekannt geben, ob ihre Fraktion Hämmerle unterstützen wird oder nicht. Stattdessen verwies sie auf eine Pressekonferenz am Mittwoch. Die FSG hatte im Vorfeld der Wahl Forderungen an den ÖAAB gestellt, an die sie die Wahl von Hämmerle knüpfte. So wurde etwa eine Aufkündigung der Zusammenarbeit des ÖAAB mit dem NBZ verlangt.

Zu einem Aufschnüren von Paketen wird es vor der Wahl laut Hämmerle aber nicht kommen. „Ich habe den Fraktionen gesagt, dass ich die Zusammenarbeit intensivieren möchte“, so der designierte AK-Präsident. Hämmerle betonte, dass die geführten Gespräche gut gewesen seien.

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