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Horrorszenario: Die Schule brennt!

Bei der diesjährigen Sommerübung wurde ein Einsatz in der VS Rotkreuz geprobt.
Bei der diesjährigen Sommerübung wurde ein Einsatz in der VS Rotkreuz geprobt. ©Laurence Feider
Feuerwehr Sommerübung 2010

Die Feuerwehr Lustenau ist für den Ernstfall gerüstet.

Lustenau. Lautes Sirenengeheule erfüllte am frühen Dienstagabend die Umgebung rund um die VS Rotkreuz. Innerhalb weniger Minuten trafen 9 Feuerwehrautos und 2 Rettungsautos bei der Volksschule ein. Vor Ort, ein absolutes Horrorszenario – Flammen schlagen aus dem Schulgebäude, dichter Rauch verbreitet sich vom Keller aufsteigend in alle Stockwerke. Schnell ist klar, daß der Brandherd im Keller ist und daß sich noch 2 Schulklassen und eine Sportgruppe im Schulgebäude befinden. Oberste Priorität gilt jetzt der Bergung der eingeschlossenen Schüler. Durch die starke Rauchentwicklung sind das Stiegenhaus und der komplette Gangbereich unpassierbar. In Windeseile werden Dreh- und Schiebeleitern hochgefahren um die verängstigten Volksschüler über die Fenster zu retten. Nach der Bergung aus dem brennenden Schulgebäude werden die Kinder zum westseitigen Sammelplatz gebracht, wo die anwesenden Lehrer sofort mit der Überprüfung der Klassenliste beginnen. Zwei vorerst vermißte Personen können aus dem Keller geborgen werden, müssen allerdings vom Roten Kreuz reanimiert werden.

Zum Glück waren die Symptome nicht echt, der Rauch lediglich Produkt einer auf Hochtouren laufenden Nebelmaschine und das Ganze Teil der perfekt inszenierten Sommerübung der Feuerwehr Lustenau. Jedes Jahr vor den Sommerferien proben die Einsatzkräfte unter möglichst realen Bedingungen für den Ernstfall. “Die Übungsziele waren heuer die Rettung von Schülern und Lehrern in großer Anzahl aus der Schule, die Belüftung und Entrauchung des Gebäudes, die Überprüfung von Brandschutzkonzept und Sammelplätzen sowie die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz”, erläutert Feuerwehrkommandant Dietmar Hollenstein. Alles hat perfekt geklappt, die rund 90 Feuerwehreinsatzkräfte und die 10 Rotkreuz Rettungskräfte arbeiteten hochkonzentriert Hand in Hand. “Ich bin mit dem Übungsablauf sehr zufrieden, das Wichtigste dabei ist die dazu gewonnene Gebäudekenntnis. Die VS Rotkreuz ist sehr verwinkelt, in einem Ernstfall wäre es für uns jetzt leichter zeitgemäß zu intervenieren”, so Hollenstein weiter.

Auch Volksschuldirektor Werner Lapitz ist mit dem Ablauf der Übung zufrieden. “Für uns ist es wichtig, die Fluchtwege zu üben und die Evakuierungspläne zu aktualisieren”, so Lapitz. Beeindruckt von der schnellen Intervention zeigten sich auch Bürgermeister Kurt Fischer und Vizebürgermeister Walter Natter sowie die Lustenauer Gemeinderäte die der Übung gemeinsam mit zahlreichen Schaulustigen beiwohnten.

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