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Holzarbeiten am Alten Rhein

Archivbild: Alter Rhein
Archivbild: Alter Rhein ©VMH

Lustenau. Den zahlreichen erholungssuchenden Winterspaziergängern wird es schon aufgefallen sein: Viel zu tun haben derzeit die Bauhofmitarbeiter nicht nur mit dem Straßendienst, sondern auch mit Holzarbeiten im Natur- und Erholungspark Alter Rhein.

Dass heuer die Holzarbeiten umfangreicher ausfallen als in den Vorjahren, hat mit verschiedenen Faktoren zu tun.Am Damm beim Parkplatz, im Bereich der Liegewiese und beim anschließenden Naturschutztümpel sind es vor allem Grauerlen, die zum Teil nur noch verminderte Vitalität aufweisen. Die Grauerle erreicht ein Lebensalter von höchstens 40 bis 50 Jahren. Ihr Holz ist nicht besonders haltbar und anfällig für Fäulnis. Jede Wundstelle (zB Astschnitt) ist eine Eintrittspforte für Fäulnis, die sich im Baum rasch ausbreiten kann. Überwallungen von Wundstellen kommen bei der Erle kaum vor. Bei jüngeren Bäumen ist dies kein Problem, da sie den Stabilitätsverlust durch Dickenzuwachs
wieder kompensieren können. Ältere Bäume sind dagegen verstärkt bruchgefährdet und müssen daher im Gefahrenbereich von Spazierwegen entfernt werden.

Trockenheitsschäden und Temperaturstress
An den sonnigen Standorten auf der Südseite des Seelachendammes haben auch die überdurchschnittlichen Temperaturen der Vorjahre und die damit verbundene Trockenheit den Bäumen zugesetzt. Hier werden einzelne Gehölze auch ausgelichtet, um die schönen Blickbezüge in Richtung Ried und Alter Rhein freizuhalten.

Ulmensterben greift um sich
Nach Ansicht des Waldaufsehers werden entlang des Ufers zwischen Liegewiese und Gemeindegrenze in den nächsten Jahren noch weitere Eingriffe in den Altbaumbestand notwendig sein, da neben den großen Pappeln auch die Ulmen als zweite Hauptbaumart erhebliche Vitalitätsprobleme aufweisen. Beim sogenannten Ulmensterben handelt es
sich um eine durch einen kleinen Splintkäfer übertragene Pilzerkrankung, die durch Verstopfen der Leitungsbahnen zum Absterben ganzer Astpartien führt.

Aktion Eichhörnchen
Einen Nutzen haben die notwendigen Eingriffe für die Gemeinde aber auf jeden Fall: Durch den Bau des neuen Holzheizwerkes beim Rathaus kann zukünftig Gehölzschnitt und Durchforstungsholz in der eigenen Anlage für Heizzwecke genutzt werden – ab sofort beginnt daher für die Gemeinde die “Aktion Eichhörnchen” mit der Bevorratung von Energieholz für den nächsten Winter

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