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Holz-Großhandel Martin mit neuen Zielen

Die Produktionshalle im Werk an der Runastraße wird neu errichtet.
Die Produktionshalle im Werk an der Runastraße wird neu errichtet. ©M. Benzer
Martin - Holz, Runastraße

Im Werk an der Runastraße herrscht nach dem Großbrand Aufbruchstimmung.

Freitag, 9. Juli 2010, 13.40 Uhr: Die Feuerwehr Gisingen wird durch die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle zu einem Brandeinsatz in die Runastraße gerufen. Schon bei der Anfahrt erkennt der Einsatzleiter, dass es sich um einen Großbrand handelt. Die Werkstätte und die Produktionshalle der Martin-Holz GmbH & Co KG stehen in Vollbrand.

Glück im Unglück
“Der Brand ist während der Betriebszeit ausgebrochen”, erzählt Geschäftsführer Peter Martin. “Es ist dem Einsatz der Feuerwehren zu danken, dass das Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Lagerhalle und Palettenproduktion verhindert werden konnte”. Ein technischer Defekt hatte den Brand in der Produktionshalle für Fensterholz ausgelöst, der Sachschaden ging in die Millionen, da der gesamte Maschinenpark zerstört wurde – aber, so Martin, “glücklicherweise wurde niemand verletzt”.
Zwei Faktoren ist es bei allem Unglück zu danken, dass der Betrieb nach kurzer Unterbrechung weitergehen konnte: Zum einen waren die Lagerhallen verschont geblieben und die Mitarbeiter konnten im Zweigwerk Nofels ihre Tätigkeit voll weiterführen. “Die Mitarbeiter zu halten war uns sehr wichtig”, so Martin. “Das gestiegene Auftragsvolumen führte sogar zu einer Aufstockung des Personalstandes”.

Neue Ziele
Bereits Ende Sommer wurde mit dem Neubau einer Produktionshalle begonnen, sie soll im Dezember für die technische Ausstattung fertiggestellt sein. Im Frühjahr wird man, ausgestattet mit dem neuesten High-Tech-Maschinenpark den Betrieb wieder aufnehmen. In einer zweiten Phase, so ist es geplant, werden weitere Produktions- und Lagerhallen errichtet, um die Produktionsstätten zentral im Betriebsgebiet Runa zusammen zu führen. “Neue, innovative Produkte sind bereits entwickelt und werden im Juni 2011 in Serie gehen”, erklärt Martin.
Rückblickend auf den Brand im Juli ist es Peter Martin ein Bedürfnis, sich nochmals bei den Feuerwehren für ihren Einsatz zu bedanken, insbesondere bei der Feuerwehr Gisingen, die auch die mehrtägige Brandwache übernommen hatte. Der Dank des Geschäftsführers geht auch an seine Mitarbeiter, die durch ihre Bereitschaft, mit flexiblen Arbeitszeiten auf diese Sondersituation einzugehen, einen längerfristigen Betriebsunterbruch vermeiden konnten. So konnten die Kunden im In- und Ausland weiterhin problemlos beliefert werden.

Der Betrieb:
Martin – Holz beschäftigt 30 Mitarbeiter an zwei Standorten (Gisingen-Runa und Nofels).
95 Prozent der Produktion sind für den Export bestimmt.
Verarbeitet wird nur heimisches Holz zu hochwertigen Halbfertigprodukten für die Fenster- und Türen-Industrie und Konstruktionshölzer für den Holzbau.
Palettenwerk: Für das weltweit größte Logistikunternehmen werden bis zu 500.000 Einheiten Sonderpaletten produziert, die wiederum in den heimischen Exportunternehmen auf der ganzen Welt verteilt werden.

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