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Hohes Maß an Eigenverantwortung

Kürzlich wurde der zusammenfassende "Jahresbericht 1999 über den Stand und die Funktion der biologischen Kleinkläranlagen in Vorarlberg" vorgelegt.

Demnach erbringen 80 Prozent der kontrollierten
Anlagen ein positives Ergebnis bezüglich der Reinigungsleistung, informiert
Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach. Im Vergleich
dazu erbrachten noch vor zehn Jahren lediglich 64 Prozent der Anlagen die
geforderten Reinigungswerte.

In ganz Vorarlberg befinden sich derzeit 96 biologische Einzelkläranlagen
neuerer Bauart als Dauerlösungen im Einsatz. Sie dienen als Ersatz für einen
Kanalanschluss bei Einzelobjekten wie zum Beispiel Wohnhäusern,
Berggasthöfen oder Fremdenverkehrseinrichtungen, die wegen ihrer dezentralen
Lage nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden können.
Einmal jährlich überprüft das Landeswasserbauamt die korrekte Funktionsweise
dieser Anlagen.

Das vergleichsweise gute Ergebnis ist laut Landesstatthalter Gorbach auf
die verbesserte technische Ausführung und Betriebssicherheit, auf die
vorgeschriebene fachkundige Eigenwartung sowie die regelmäßigen
Fremdkontrollen zurückzuführen. Von seiten der Betreiber sei zudem ein hohes
Maß an Eigenverantwortung und Verständnis für die Anliegen des
Gewässerschutzes gefordert.

Biologische Kleinkläranlagen dienen der Reinigung der häuslichen
Schmutzwässer vor deren Einleitung in einen Vorfluter bzw. vor deren
Versickerung. In ihnen werden die im Abwasser enthaltenen organischen
Substanzen durch die Einwirkung von Kleinlebewesen in Verbindung mit
Sauerstoff abgebaut sowie Nährstoffe in weniger gewässerschädigende
Verbindungen umgewandelt. “Der Reinigungserfolg solcher Anlagen wird
naturgemäß durch deren beschränkte Kapazität, durch Abwasserbelastungsstöße
sowie durch wechselnde Temperatur- und Betriebsbedingungen beeinflusst”, so
Gorbach. Investitions- und Betriebskosten sind zudem drei mal so hoch wie
vergleichbare Kanalanschlusskosten und Gebühren im ländlichen Raum

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