Höhere Schadenssumme als angenommen

In einem Veruntreuungsfall bei der Volksbank in Vorarlberg hat sich die Schadenssumme im Zuge der Ermittlungen wesentlich erhöht: Eine Million statt 650.000 Euro.

Der beschuldigte leitende Angestellte hat mittlerweile zugegeben, mehr als eine Million Euro veruntreut zu haben. Zunächst war man von einer Schadenssumme von 650.000 Euro ausgegangen. Mit dem während 20 Jahren zur Seite geschafften Geld bestritt der 55-jährige Banker seinen Lebensunterhalt und betrieb Spekulationsgeschäfte.

Das Geld zweigte der Mann von Kundensparbüchern ab. „Weil weder Verdunkelungs-, noch Flucht- oder Wiederholungsgefahr vorliegen, wurde der Bregenzerwälder Filial-Leiter nun wieder enthaftet“, sagte der Feldkircher Verteidiger Martin Mennel am Freitag gegenüber der APA. Der 55-Jährige habe seinem Arbeitgeber bereits alle eigenen Vermögensgegenstände, Baugrund sowie Wertpapiere zur Schadensabdeckung übergeben. Wie weit der Schaden damit getilgt werden kann, ist noch offen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern an.

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