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Hohenemser Betriebsansiedler muss einpacken

(VN) Hohenems - Die Mehrheit der Stadtvertreter ist mit der Arbeit von Jörg Längle unzufrieden. "In den letzten vier Jahren hat uns der Mann 300.000 Euro gekostet", so Bernhard Amann.

Gegen die Stimmen der ÖVP sprachen sich die Stadtvertreter von FPÖ, Bürgerbewegung, Emsige/Grüne und SPÖ am Dienstagabend für die Kündigung des Vertrages mit Mag. Jörg Längle, seit vier Jahren zuständig für Betriebsansiedlungen, aus. Sie wollten damit ihre Unzufriedenheit mit der Arbeit des externen Beraters ausdrücken. Da die ÖVP nicht mehr über die Absolute in der Stadtvertretung verfügt, wird der Vertrag Ende des Jahres aufgelöst. ÖVP-Wirtschaftsstadtrat DI Karl Dobler befürchtet, dass mit der Vertragsauflösung der Stadt alles eher als ein guter Dienst erwiesen wird: „Der Beschluss ist unsinnig und unprofessionell. So etwas würde es in der Privatwirtschaft nie geben.“ Dobler ist nach wie vor überzeugt, dass Längle sehr gute Arbeit geleistet hat. Als Beispiel nennt er die Ansiedlung von drei größeren Unternehmen mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen. Auch den Vorwurf, Längle sei überbezahlt gewesen, lässt der Stadtrat nicht gelten: „Pro Jahr waren lediglich 20.000 Euro für seine Arbeit budgetiert.“

Fehlende Dokumentation

Diese Rechnung lässt Bernhard Amann von den Emsigen nicht gelten: „In den letzten vier Jahren hat uns der Mann 300.000 Euro gekostet, wenn man sein Honorar für die Umsetzung des Marktstraßenkonzeptes berücksichtigt.“ Dabei sei bei der Marktstraße, die ja unter Denkmalschutz gestellt wurde, bisher so gut wie nichts vorangegangen. Die Kündigung des Vertrages wird von FPÖ, Emsigen, Bürgerbewegung und SPÖ unter anderem auch mit einer fehlenden Dokumentation bei der Bemühung um die Ansiedlung neuer Unternehmen begründet. Nun verlangen sie ein neues Konzept, um die wirtschaftliche Zukunft der Stadt besser zu fördern.

Stillstand wird befürchtet

Stadtrat Karl Dobler wäre es lieber gewesen, wenn es nach einer gewissen Zeit zu einer „sauberen Übergabe“ gekommen wäre: „Dann hätten wir die Stelle des Betriebsansiedlers in aller Ruhe intern besetzen können.“ Jetzt befürchtet die ÖVP einen Stillstand, der der Stadt schaden könnte.

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