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Hohenems: Neues Tourismusleitbild setzt Schwerpunkte

Hohenems - Auf Initiative des damaligen Wirtschaftsstadtrates Dkfm. Wilhelm Otten wurde im vergangenen Jahr der Tourismusleitbildprozess eingeleitet. Am Dienstag beschloss der Stadtrat dessen Umsetzung.

Projektbegleiterin Dr. Eva Häfele erarbeitete mit mehreren Arbeitsgruppen – bestehend aus den wesentlichen mit Tourismus befassten Akteuren und Vertretern der politischen Fraktionen – ein Konzept, das gestern beschlossen wurde. Konkrete Handlungsanleitungen und realistische Umsetzungsschritte werden gemeinsam mit den touristischen Akteuren gesetzt.

Enge Kooperation Wirtschaft und Tourismus

Die Tourismus- und Stadtmarketing GmbH wird als Tourismuskoordinationsstelle mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet und legt alljährlich einen Jahresbericht vor. Die Erhöhung der Besucherzahlen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten um 10 % pro Jahr ist eine der Zielsetzungen. 150 Personen sollen bis Ende 2008 als „Hohenems-ExpertInnen“ ausgebildet werden. Die aktive Gästegewinnung durch Produktentwicklungen wird forciert.

Weitere konkrete Umsetzungsschritte des gestern im Stadtrat beschlossenen Konzeptes bilden lokale Kooperationen. So werden seit der Eröffnung der Schauproduktion bei Fenkart Schokoladengenuss Packages für Halb- und Ganztagestouren (Palastdinner, Schau-Chocolaterieführung, Schlossbergführung etc.) geschnürt.

Kulturkreis produziert Hohenemser Reiseführer

Der Hohenemser Kulturverein Kulturkreis produziert derzeit eigenständig einen Hohenemser Reiseführer unter dem Titel „Hohenems kompakt“ – dies wäre der erste seiner Art einer Vorarlberger Kommune.

Tagestouristische Anziehungspunkte

Hohenems liegt im Herzen des Vorarlberger Rheintales („Hohenems – Was liegt näher?”) und bildet gleichzeitig das Tor zur Schweiz. Der wirtschaftlich interessanten Geographie steht die tourismusrelevante Topographie (Stadt am Schlossberg) gegenüber: Von den rund 29 km2 Grundfläche befinden sich 60 % in Höhenlage. Als Wander- und Bikerparadies setzt Hohenems mit dem neuen Tourismuskonzept verstärkt auf Packages. Im Eventbereich (tennis.event.center, Otten Gravour) ist Ems eine fixe Größe. Die reiche Historie – hier steht der einzige Renaissancepalast nördlich der Alpen, die einstige jüdische Gemeinde brachte frühen kosmopolitischen Geist in das Städtchen – und das überregional bekannte jüdische Museum sind für den kulturellen Tagestourismus Anziehungspunkte.

Die bekannten Sehenswürdigkeiten wie Palast, das Jüdische Viertel mit dem Jüdischen Museum, der „Salomon Sulzer Saal“ sowie der durch Gerd Nachbauer sanierte Markus Sittikus Saal bilden Bestandteile des Konzeptes. Die weit über die Stadt hinaus bekannten Veranstaltungen der „Schubertiade“, der Arpeggione-Orchesterzyklen das Puppentheater Homunculus und das im September abgehaltene „Verdichtungsfestival“ Transmitter sowie die Chor- und Orgeltage, Lesungen und Konzerte im Jüdischen Museum, Veranstaltungen des Jugendorchesters der Musikschule tonart und weitere Kulturveranstaltungen stellen eine (tages)touristische Basis für Gästebewegungen dar.

Breites Freizeitangebot

Am Freizeitsektor hat Hohenems ein weitläufiges Wandergebiet mit über 70 km gekennzeichneten Wanderwegen, unterschiedlich „bissige“ Mountainbikerouten, das Sportklettergebiet Löwenzähne, das Erholungszentrum Rheinauen, den Flugplatz Hohenems sowie das Cineplexx-Center. (Quelle: Stadt Hohenems)

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