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Hohenems fordert Mittel für L190-Verlegung

Wie bekannt, sind durch das Augusthochwasser landesweit zahlreiche Geldmittel für Sanierungen notwendig geworden. Die Umschichtungen betreffen auch bereits geplante Projekte.

Im Zuge dessen richtet Bürgermeister Richard Amann den Appell an das Land Vorarlberg, die für die Umlegung der L 190 projektierten Geldmittel auch wie geplant zur Verfügung zu stellen.

Hohenems ist – wie bekannt – die einzige Stadt Vorarlbergs, deren Zentrum vom Verkehr zerschnitten wird. Eine entsprechende Innenstadtentwicklung und Schlossplatzgestaltung ist ohne die im Verkehrskonzept 1997 bereits geplante und vorgesehene Straßenverlegung nicht möglich.

„Die Bereitstellung der Landesmittel ist für uns eine existentielle Frage“, ist Bürgermeister Amann überzeugt. Es gilt nicht nur den in wenigen Jahren prognostizierten Verkehrskollaps zu verhindern, es gilt vor allem, eine lebendige Innenstadt mit ihrem historischen und kulturellen Potential zu fördern. „Ohne Verlegung der L 190 ist die gesamte geplante Verkehrslösung von Hohenems in Gefahr“, richtet DI Amann seinen Appell an das Land Vorarlberg, von Umschichtungen in diesem Bereich abzusehen.

Ab 2007 sind 8 Millionen Euro für die Neuorganisation der Verkehrswege in Hohenems vorgesehen. Maßnahmen sind u.a. die Umsetzung einer Stadtspange, die Verbindung zwischen L 190 und Lustenauer Straße sowie eine Direktanbindung zum Autobahnknoten und die innerstädtische Bahnspange, die maßgeblich und langfristig die historische Innenstadt entlasten soll. (Quelle: Stadt Hohenems)

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