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Hohenems droht mit Blockade

Sollte die Befreiung der Vignettenpflicht auf der A 14 zwischen Hörbranz und Hohenems kommen, werden die Hohenemser und die Kummenberggemeinden auf die Barrikaden steigen.

Im schlimmsten Fall könnte es sogar zu Blockademaßnahmen kommen, stellen die Gemeindechefs den Verantwortlichen die Rute ins Fenster.

Dass es die Hohenemser ernst meinen, unterstrichen sie mit einer einstimmig gefassten Resolution der Stadtvertretung. Darin heißt es unter anderem, die Vorgangsweise der Bodenseegemeinden widerspreche den Grundsätzen des gemeinsamen Planungsprozesses Vision Rheintal. Außerdem könne die Stadt aus Sicherheits- und Umweltgründen „das durch Vignettenflüchtlinge entstehende zusätzlicheVerkehrsaufkommen keinesfalls mehr aufnehmen“. Mit den Bodenseegemeinden meint man in Hohenems auch die deutschen Nachbarn, die die Vignettenpflicht im erwähnten Autobahnabschnitt weghaben wollen.

Floriani-Prinzip

Der Hohenemser Bgm. Richard Amann befürchtet, dass bei einer Vignettenbefreiung die Stadt und auch die „Kumma-Gemeinden“ im Verkehr ersticken könnten. Er wehrt sich dagegen, bestehende Verkehrsprobleme auf andere Gemeinden abschieben zu wollen. Anstatt nach dem Floriani-Prinzip zu handeln, sollten verstärkt die öffentlichen Verkehrsmittel zur Anreise in die Ski- und Wandergebiete genutzt werden, so Amann.

In Hohenems ist man der Meinung, Tagesvignetten könnten das Problem entschärfen und nicht nur dem Raum Bregenz Erleichterungen bringen. „Dies wäre ein Service am Gast“, ruft Amann die Verantwortlichen in Wien auf, diese Variante einzuführen.

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