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Hohe Waldbrandgefahr

Schwarzach - 24 Waldbrände gab es laut Informationen der Feuerwehren im laufenden April bereits in Österreich, drei davon in Vorarlberg. Die Waldbrände sind eine direkte Folge des trockenen und ungewöhnlich warmen Aprilwetters.

Verbreitet herrscht in Österreich mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Hohe Waldbrandgefahr – die zweithöchste Stufe der fünfteiligen Waldbrandgefahrskala – gibt es derzeit vor allem in Niederösterreich, Wien, im Burgenland, in Teilen Oberösterreich und in der südlichen Steiermark. Für Harald Vacik, Professor am Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur in Wien, ist Waldbrandgefahr im April nichts ungewöhnliches: „Waldbrände in trocken-dürren Frühjahrsphasen sind normal”, betont Vacik, „im April gab es in den vergangenen acht Jahren in Österreich sogar die meisten Waldbrände: im Mittel waren es im April 16 Waldbrände, gefolgt vom Juli mit 13 und vom August mit durchschnittlich 10 Waldbränden!”

Regen im Westen

Die Berechnung des Waldbrandindex an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt den Höhepunkt der Waldbrandgefahr für  Mittwoch, den 22. April. „Regen wird am Donnerstag vor allem im Westen Österreichs die Waldbrandgefahr dämpfen”, prognostiziert Christian Retitzky, ZAMG Meteorologe in Wien. Kaum Entspannung sieht Retitzky dagegen im Osten und Süden Österreichs: „Hier regnet es kaum, es wird nur kühler!”

Waldbrandgefahr Online

Das laufende Update zum fünfteiligen Waldbrandgefahrindex finden Sie Online auf www.zamg.ac.at/wetter/ausflug/waldbrand.

ZAMG

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