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Hohe Töne, tiefe Temperaturen

Man konnte es hören, Patrizia Patelmo hat kein Problem, bei eisigen Temperaturen zu singen. Hitze sei zuweilen anstrengender, meinte die Künstlerin, die im Sommer auf der Bregenzer Seebühne agieren wird. 

Frohgelaunt begeisterte sie am Sonntag Abend knapp 3000 Besucher mit Partien der Azucena aus Verdis „Troubadour“. Bei zweistelligen Minusgraden in Lech.

Die Bregenzer Festspiele haben erneut ihren „Austragungsort“ geändert und pilgerten mit der Technikmannschaft, angeführt vom Chef Gerd Alfons, hinauf in den Nobelskiort, um zu beweisen, dass man im Schnee wie am See beste Qualität bieten kann. Nach reizvollen Auftritten von Musikschülern warb der Festspielchor unter Markus Landerer nicht nur für Verdis „Troubadour“, der neuen Seebühnenproduktion, sondern erinnerte auch an „Nabucco“.

Da summte dann so mancher unter den Zuhörern mit, zu denen nicht nur die Lecher sowie zahlreiche Urlaubsgäste, sondern auch etwa 30 Medienvertreter zählten, unter denen ZDF-Moderatorin Marietta Slomka gesichtet wurde.

Auch für Bürgermeister Ludwig Muxel und den Lech-Zürs-Tourismuschefs Gerhard Walter und Günter Pfefferkorn war es ein Fest. Die hohen Töne ließen die tiefe Temperatur zwar fast vergessen, im Anschluss war aber Glühwein fällig. Festspielpräsident Günter Rhomberg und Direktor Franz Salzmann durften eine gelungene Verdi-Vorpremiere feiern, während Intendant David Pountney für Regiearbeiten in Japan weilt.

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