Hohe Strafe für Gewalttäter

Der 23-jährige Götzner bringt es bereits auf sechs Vorstrafen. Dennoch trinkt er immer wieder was das Zeug hält. Und er gilt als "Heißläufer". Ein falsches Wort genügt und er drischt los.

Da der Bursch nicht zu den Größten zählt, greift er bei seinen Brutalitäten immer wieder zu unfairen Methoden und verletzt andere schwer. Im Sommer vor zwei Jahren drückte der Gewalttäter seinem Kontrahenten vor dem Lokal “Zoostüble” den Daumen derart ins Auge, dass der Augenmuskel abgerissen und der Augapfel regelrecht herausgedrückt wurde. Der 24-jährige Maurer wird nie wieder richtig sehen können. Vier Monate später – ein ähnlicher Vorfall vor dem Altacher “Enjoy”. Auch hier wurde das Auge des Opfers durch eine Daumenattacke schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Keine Einsicht

Und immer hält die Mutter des Angeklagten zu ihrem Sohn. “Alles gelogen” hält sie ihm die Stange. Vor kurzem kam ein weiterer Einbruchsdiebstahl dazu. Bei der Bekämpfung dieses Urteils kam der Uneinsichtige jedoch vom Regen in die Traufe. Statt einer Geldstrafe gab es in zweiter Instanz sechs Monate unbedingt. Zuletzt brachte eine Schlägerei im Feldkircher “Café Hochhaus” den gut aussehenden Burschen auf die Anklagebank.

Eine zertrümmerte Scheibe und eine blutende Nase gehen dies mal auf das Konto des Uneinsichtigen. “Ich bin immer schuld, nur weil ich vorbestraft bin, eh klar”, nörgelt der Bursch. 13 Monate kommen dieses mal bei Richter Karl Mayer dazu. Verteidiger German Bertsch bekämpft das Urteil erneut. Außerdem will er Strafaufschub beantragen. Die alten 14 Monate Haft aus früheren Verurteilungen muss der Bursch nun endgültig absitzen.

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