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Hohe Prämien für Fahranfänger

Versicherung für Führerscheinneulinge trotz rückläufiger Unfallzahlen immer teurer. In den letzten drei Jahren sind die Versicherungsprämien um zwölf bis 15 Prozent gestiegen. Kfz-Versicherungsvergleich

Das ergab ein Versicherungsvergleich des ARBÖ. „Auffallend dabei ist, dass die billigeren Versicherungen stärker zugelegt haben als die teuren“, merkt Pressesprecherin Lydia Ninz an. Allerdings räumt sie ein, dass die gesetzlich vorgeschriebene Mindest-Deckungssumme in dieser Zeit von 1,09 auf drei Millionen Euro angestiegen ist und sich die Prämien im letzten halben Jahr kaum verändert haben.

Die günstigste Prämie verrechnete demnach zuletzt mit 1041,30 Euro pro Jahr die Wüstenrot-Versicherung, die dafür auch eine Dreijahres-Prämiengarantie abgibt. Sie wird bereits von der Vorarlberger Landesversicherung gefolgt.

Als teuerste Versicherung scheint in diesem Test „Der Anker“ mit einer Jahresprämie von 1419,28 Euro auf. Man kann sich daher 378 Euro sparen, wenn man die günstigste Versicherung wählt. Anfang 2003 hatte die billigste Versicherung 902 Euro und die teuerste 1264,70 Euro betragen. Der Unterschied lag damals bei 362 Euro.

Als Fallbeispiel nahm der ARBÖ die Kfz-Prämien für eine junge 18-jährige Führerscheinanfängerin, die einen drei Jahre alten gebrauchten VW Golf (90 PS/66 kW) anmeldet. „Burschen mit PS-stärkeren Autos müssen noch viel höhere Prämien zahlen oder werden von den Versicherungen abgelehnt“, so Ninz.

Selbst beim angeführten relativ „braven“ Fallbeispiel akzeptieren nur sieben von 13 Versicherungen die Jugendlichen ohne zusätzliche Auflagen. Alle anderen verrechnen entweder höhere Prämien oder höhere Selbstbehalte.

Immerhin gewähren sechs Versicherungen einen Bonus für Jugendliche, die ihren Führerschein nach der Führerscheinreform (Mehrphasenausbildung) errungen haben.

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