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Hohe Auszeichnung

Für den Hohenemser Primararzt Dr. Gebhard Mathis gab es am Mittwoch den Titel eines "außerordentlichen Universitätsprofessors". [15.12.99]

Dem Primar der Internen Abteilung des Krankenhauses
Hohenems, Univ.-Doz. Dr. Gebhard Mathis, wurde vom Bundespräsidenten der
Berufstitel “außerordentlicher Universitätsprofessor” verliehen. Damit
wurde vor allem die umfangreiche Forschungsarbeit des Arztes gewürdigt.

Univ.-Prof. Mathis ist seit sieben Jahren Leiter der Abteilung für Innere
Medizin am Hohenemser Spital. Inzwischen kann er auf eine durchaus
erfolgreiche Bilanz verweisen: In den vergangenen fünf Jahren haben sich
die Patientenzahlen verdoppelt, zugleich wurde die Verweildauer im
Krankenhaus halbiert. Mathis baute die Herzüberwachungsstation aus,
entwickelte das Vorarlberger Darmkrebs-Risikoprogramm mit und ist seit zehn
Jahren auch ehrenamtlicher Geschäftsführer der Krebshilfe.

Zweimal erhielt Mathis den Durig-Böhler-Preis als Erstautor, dreimal als
Mitautor. Vor allem in der Diagnostik der Lungenembolie verfasste er
bahnbrechende Arbeiten. Dazu kommen über 100 wissenschaftliche Abhandlungen
zur Ultraschalldiagnostik der Lunge und des Magen-Darm-Traktes oder zum
Thema Endoskopie. Der 49-Jährige, der auch zwei Lehrbücher geschrieben hat,
konnte sich in vielen Ländern Europas und in Übersee einen hervorragenden
Ruf als Referent erworben.

Von Hans Guenter Pellert

(Bild: VN)

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