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Hofsteiger Pflegepool ist auf Schiene

Alt-Bürgermeister Helmut Leite kann im Pflegepool Hofsteig auf ein engagiertes Team von Ehrenamtlichen und Fachleuten bauen.
Alt-Bürgermeister Helmut Leite kann im Pflegepool Hofsteig auf ein engagiertes Team von Ehrenamtlichen und Fachleuten bauen.
Außergewöhnliches Präsent zum 80-Jahr-Jubiläum des Krankenpflegevereins Schwarzach.

Schwarzach. (stp) Vor 80 Jahren haben weitsichtige Pioniere den Krankenpflegeverein Schwarzach gegründet – acht Jahrzehnte später waren es wieder Pioniere, die neue Strukturen entwickelten, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können – und passend zum Jubiläum wurde der „Hofsteiger Pflegepool“ bei der Festversammlung komplettiert.

Ein Gebot der Stunde

Die Bildung dieses Pools, bei dem Synergien genutzt werden, vorübergehende personelle Engpässe durch Urlaub, Krankheit usw. intern gemeistert werden können und vor allem die wachsenden Aufgaben im Pflegebereich beherrschbar werden, hat sich vor gut einem Jahr „aufgedrängt“, als verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Altersgründen in den Ruhestand traten und in den vier Gemeinden – Schwarzach, Kennelbach, Buch und Bildstein – nach neuen Konzepten gesucht wurde. Ursprünglich war eine große Lösung mit Lauterach und Wolfurt angedacht, doch das scheiterte an den Strukturen der „großen“ Vereine in diesen beiden Gemeinden. Bereits im Vorjahr kam es zur Kooperation der Krankenpflegevereine von Schwarzach und Kennelbach/Buch, heuer kam nun auch Bildstein dazu, womit der Pool komplettiert wurde.

In 20 Jahren verdoppelt

Wie sehr die Bündelung von Ressourcen notwendig ist, unterstrich Schwarzachs Obmann, Alt-Bürgermeister Helmut Leite: Bis in etwa 20 Jahren wird sich die Zahl der zu Pflegenden nach einer Studie von derzeit etwa 360 auf mehr als 730 verdoppeln. Darauf ging auch LR Greti Schmid in ihrem Grußwort ein. Sie gratuliert zum 80-Jahr-Jubiläum und freut sich, dass sich die vier Vereine zu einem Pflegepool zusammengeschlossen haben und doch eigenständig weitergeführt werden. Dies stärke die jeweilige Identität jedes Krankenpflegevereins und biete gleichzeitig die Chance, gemeinsam effektiver arbeiten zu können. Schmid: „Dieses Modell ist einzigartig in Vorarlberg und wohl auch weltweit.“ Sie sei stolz auf die Ehrenamtlichen, an die sie appellierte, so weiterzumachen. Ihr Dank galt den Obleuten und Funktionären, ganz speziell Helmut Leite, der mit Herzblut hinter der Sache stehe.

Eckpfeiler der Gesellschaft

Die Möglichkeit der Pflege daheim durch die Krankenpflegevereine und die Mobilen Hilfsdienste ist ein Eckpfeiler der Gesellschaft. Ohne die Hauskrankenpflege und das funktionierende System wäre die Bewältigung der Aufgaben in der Pflege undenkbar und wohl auch unfinanzierbar, betonte Schmid. In die gleiche Kerbe schlug Bürgermeister Manfred Flatz. Er habe einen ganz besonderen Bezug zum jubilierenden Verein, sein „Großdäta“, der legendäre Schulleiter Flatz, bekleidete seinerzeit das Amt des Obmanns. Die Gründung des Vereins im Jahr 1933 sei ein wichtiger Meilenstein in der medizinischen Betreuung der Schwarzacher Bevölkerung, und dafür müsse man heute noch dankbar sein. Der KPV sei für die Gemeinde unverzichtbar, das System weltweit einzigartig. Erfreut zeigt er sich über eine Untersuchung, welche belegt, dass die Krankenschwestern in Schwarzach überdurchschnittlich engagiert und die Patienten in besten Händen seien. Durch den Wandel in Familie und Gesellschaft werden die Vereine ständig vor neue Aufgaben gestellt. Unter dem Vorsitz von Obmann Helmut Leite sind durch die Gründung des Pflegepools Hofsteig zukunftsweisende und nachhaltige Weichen gestellt worden. Der Bürgermeister wünscht dem Obmann Helmut Leite weiterhin eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen und spricht ihm großen Dank aus.

So funktioniert der Pool

Pflegeleiterin Susanne Vonach schilderte gemeinsam mit den Obleuten aus Kennelbach und Buch, Manfred Madlener und Kurt Greber, das Zustandekommen des Pflegepools bis zur Installierung des Kooperations-Vertrags im Herbst 2012. Für sie ist der neue Verbund mit einer „kleinen Firma“ vergleichbar, deren interne Abläufe organisatorisch und personell sich verändert haben: Das nunmehrige Pflegeteam besteht aus den DGKS Ruth Fink, Evelyne Hefel, Andrea Flatz, Marianne Huber, Cornelia Dünser (Wund-Expertin für alle vier Gemeinden) und Susanne Vonach. Für Regina Winder, die Ende August 2013 in Pension ging, ist Marianne Huber in Bildstein unterwegs. Die Pflegeleiterin spricht nochmals den Funktionären aller Vereine den Dank des Pflegeteams aus und lobt die Kooperationsbereitschaft und Flexibilität der pflegenden Angehörigen und ihre Offenheit für die neuen Gegebenheiten.

Zitat: Mit dem Pflegepool sind wir für die Zukunft gut gerüstet. Obmann Helmut Leite

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