Dortmund nach 0:2 noch 3:2-Sieger in Frankfurt

Poschs Hoffenheim siegt gegen Gregoritschs Augsburg
Poschs Hoffenheim siegt gegen Gregoritschs Augsburg ©APA/dpa
Borussia Dortmund hat in der deutschen Fußball-Bundesliga den Rückstand auf den FC Bayern auf sechs Punkte verkürzt. Der BVB ging am Samstag im Spitzenspiel bei Eintracht Frankfurt als 3:2-Sieger vom Platz, obwohl die Gastgeber bis zur 87. Minute geführt hatten. Für die Eintracht endete damit ein Lauf von drei Meisterschafts-Erfolgen en suite. Aus den vorangegangenen sieben Runden hatte das nun siebentplatzierte Team von Coach Oliver Glasner sechs Siege eingefahren.

Die Bayern hatten bereits am Freitag eine 1:2-Heimniederlage gegen Adi Hütters Mönchengladbach kassiert. Am Samstagnachmittag gewann Hoffenheim gegen den FC Augsburg trotz eines Gegentores von Michael Gregoritsch daheim mit 3:1 und verbesserte sich auf Rang drei, weil man vom Heim-2:2 des SC Freiburg gegen Arminia Bielefeld und vom 2:2 zwischen Bayer Leverkusen und Union Berlin profitierte. RB Leipzig setzte sich im eigenen Stadion gegen Mainz 4:1 durch. Fürth und Stuttgart trennten sich beim Comeback von Sasa Kalajdzic 0:0.

In Frankfurt lief zunächst alles für die Hausherren, Rafael Borre schoss einen 2:0-Vorsprung heraus (15., 24.). Mit Fortdauer der zweiten Hälfte wurde der Druck der Dortmunder größer. Martin Hinteregger hatte zwar BVB-Star Erling Haaland zumeist im Griff, ein Fehler des Kärntners leitete aber das erste Tor von Schwarz-Gelb durch Thorgan Hazard (71.) ein. Ein Kopfball von Jude Bellingham (87.) und ein Schlenzer von Mahmoud Dahoud (89.) brachten schließlich die Wende.

Die auf Rang vier abgerutschten Freiburger sahen gegen die Arminia nach Toren von Janik Haberer (6.) und Woo-yeong Jeong (46.) wie der sichere Sieger aus, mussten aber durch Treffer von Masaya Okugawa (60.) und Bryan Lasme (87.) noch einen überraschenden Punkteverlust hinnehmen. Bei den Gastgebern spielte Philipp Lienhart ebenso durch wie auf der Gegenseite Alessandro Schöpf und Patrick Wimmer. Bielefeld-Kapitän Manuel Prietl ist nach einer Corona-Infektion noch nicht matchfit.

Kalajdzic hingegen absolvierte seinen ersten Einsatz seit seiner im August erlittenen Schulterverletzung. Der ÖFB-Teamstürmer lieferte in Fürth eine ambitionierte Leistung ab, blieb aber im Abschluss unglücklich. "Man hat gesehen, wie wichtig er für uns als Zielspieler ist", sagte Sportdirektor Sven Mislintat. "Er hat unserem Spiel wieder gut getan", meinte Trainer Pellegrino Matarazzo, der seinen Sturmriesen sogar durchspielen ließ. "Man hat gemerkt, dass er noch Körner hatte, es war nicht das intensivste Spiel für ihn."

So viele Körner hatte Kalajdzic nach 90 Minuten doch nicht mehr. "Ich bin fix und fertig", räumte er nach seiner langen Pause ein. "Ich konnte vom Kopf her, jetzt spüre ich aber den ganzen Körper."

Stuttgart schob sich an die 15. Stelle, unmittelbar dahinter liegt Augsburg auf dem Relegationsplatz. Der FC ging durch das dritte Liga-Saisontor von Gregoritsch bei Hoffenheim in Führung - der Steirer setzte sich nach einem Corner bei einem Kopfballduell mit seinem ÖFB-Teamkollegen Stefan Posch durch (5.). Ein Doppelpack von Ihlas Bebou (38., 44.) und ein Treffer von David Raum (93.) bescherten jedoch der TSG noch einen verdienten Erfolg, an dem auch Christoph Baumgartner mitwirkte. Florian Grillitsch fehlte wegen einer Erkältung.

Bei Leipzig musste Konrad Laimer passen, der Mittelfeldspieler hat seine Sprunggelenksverletzung noch nicht überwunden. Auch ohne den österreichischen Teamspieler hatten die Sachsen mit Mainz keine Mühe, gewannen dank der Treffer von Andre Silva (21./Elfmeter, 61.), Dominik Szoboszlai (47.) und Christopher Nkunku (58.). Zum Ehrentor des über 70 Minuten lang in Unterzahl agierenden FSV durch Lee Jae-sung (57.) lieferte Karim Onisiwo die Vorarbeit.

Christopher Trimmel hatte bei den Union-Treffern von Grischa Prömel (45., 50.) in Leverkusen seine Beine im Spiel. Die Werkself schaffte noch ein Remis, weil Patrik Schick (38.) und Jonathan Tah (84.) trafen.

(APA)

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