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Bessere Bezahlung von Kindergartenpädagogen gefordert

Kindergartenpädagogen leisten eine wichtige Arbeit.
Kindergartenpädagogen leisten eine wichtige Arbeit. ©Bilderbox
Vorarlberg - Die AK Vorarlberg und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten verlangen eine bessere Ausbildung und Bezahlung der Kindergartenpädagogen, optimierte Betreuungsangebote sowie eine Verlagerung der Kompetenzen zum Land.


“Die Anforderungen an frühpädagogisches Fachpersonal sind heute größer denn je”, macht die Arbeiterkammer Vorarlberg auf die Situation der Kindergartenpädagoginnen aufmerksam. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, wünscht sich die AK eine gezielten und umfassenden Aus- und Weiterbildung der frühpädagogischen Fachkräfte, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert.

Notwendige Anerkennung

Die AK Vorarlberg fordert  auch, dass der Kindergarten im Bildungssystem mit der “notwendigen Anerkennung” verankert wird. Bislang gibt es im Frühpädagogikbereich nur den Lehrgang zur Spiel- und Kindergruppenbetreuerin in einem Ausmaß von 20 Seminartagen. Die AK fordert die Einführung einer Zusatzqualifikation für Frühpädagogik.

Höhere Bezahlung gefordert

Die Bedeutung der Frühpädagogik müsse aber auch durch eine entsprechende Entlohnung der Pädagogen zum Ausdruck kommen. Neue Entwicklungen würden das Personal tagtäglich herausfordern, meint Wolfgang Stoppel, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten.

Bei der Bemessung der Gehaltshöhe vor sieben Jahren haben laut Stoppel die neu hinzugekommenen Belastungen noch keine Berücksichtigung gefunden. Verglichen mit einem Gemeindebediensteten mit Maturaniveau verdient eine Kindergartenpädagogin während ihres Berufslebens pro Jahr durchschnittlich über 9000 Euro weniger. Auf die Lebensverdienstsumme hochgerechnet verdient eine Kindergartenpädagogin derzeit etwa 1,573 Millionen Euro, ein Experte im Sachbereich (HAK- oder HTL-Niveau) hingegen 1,993 Millionen Euro, rechnet Stoppel vor.

Kompetenzen bündeln

Hämmerle und Stoppel sprechen sich auch dafür aus, dass die Kompetenz für die Kindergärten beim Land gebündelt wird. Die Aufsicht durch das Kindergarteninspektorat müsse in allen Belangen verstärkt wahrgenommen werden. Ebenfalls notwendig seien einheitliche Dienstverträge, an die sich die Gemeinden zu halten haben. Es könne nicht sein, dass Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen unterschiedlich entlohnt werden.

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