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Hochwasservorsorge berücksichtigen

Die Hochwasservorsorge muss im Landesbudget der kommenden Jahre berücksichtigt werden, fordern heute die Grünen. Eine umfassende Hochwasservorsorge benötige deutlich mehr finanzielle Mittel als bisher.

Klubchef Johannes Rauch hat heute ein grünes Vorsorgeprogramm präsentiert, das ein Investitionsvolumen von rund 2,2 Mio. Euro umfassen würde. Zentrale Forderungen: Die Schaffung von Überflutungsflächen, die Überarbeitung der Gefahrenzonenpläne an Ill und Rein und in den Berggebieten. Die Feuerwehren sollen mit Gerätschaften zur Hochwasserbekämpfung ausgestattet werden, das Personal bei der Wildbach und Lawinenverbauung soll befristet aufgestockt werden.

In einer Info- Kampagne soll das Bewusstsein der Vorarlberger für Gefahren und Möglichkeiten der Eigenvorsorge geschärft werden. Weiters fordern die Grünen, dass die Beiträge an die Agrargemeinschaften für Schutzwaldsanierungen aufgestockt werden: Im Landesbudget 2005 sei sogar eine Kürzung vorgesehen.


Reaktion Egger: Aktionismus hilft keinem Betroffenen

Erstaunt zeigt sich Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Dieter Egger über die Forderungen der Grünen zur Hochwasservorsorge. Diese würden zu politischen Wiederkäuern der Regierungsarbeit mutieren. Der Landesvoranschlag 2006 sieht gegenüber dem laufenden Jahr allein beim Schutzwasserbau eine Erhöhung um 326 Prozent auf 7,5 Millionen Euro vor. Dagegen sind die von den Grünen geforderten 2,2 Millionen Euro geradezu ein „Witz“. Über die Möglichkeiten der privaten Hochwasser-Eigenvorsorge informiert ein Folder, der erst letzte Woche vorgestellt und an alle Gemeinden versandt wurde.

Dieser wird künftig auch ein Bestandteil der Bauherrenmappe sein. An den Gefahrenzonenplänen für die Hauptgewässer wird mit Hochdruck gearbeitet. Deren Erstellung ist jedoch sehr aufwändig und erfordert angesichts der damit verbundnen Auswirkungen große Umsicht und Sorgfalt, erläutert Landesrat Egger. Zur Sicherstellung von Freiflächen für Gewässerausbau, Rückhaltemaßnahmen und Überlastfälle läuft ebenfalls bereits ein umfassendes Projekt. Die tägliche Praxis zeigt, dass es sehr schwierig ist, die benötigten Grundflächen zu erhalten.

„Wir werden deshalb die Sicherheitspartnerschaft“, führt Landesrat Egger aus, „die uns die Landwirtschaft angeboten hat, jedenfalls in Anspruch nehmen.“ In den Forderungen der Grünen sieht Egger einen wenig förderlichen Aktionismus, der keinem einzigen Betroffenen tatsächlich helfe. „Die Menschen brauchen konkrete Taten und keine politischen Worthülsen.“

Quelle: Büro Landesrat Egger

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