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Hochwassersicherheit gewährleisten

2014 wird die Sägerbrücke erneuert. Vorher erfolgt eine Absenkung der Flusssohle.
2014 wird die Sägerbrücke erneuert. Vorher erfolgt eine Absenkung der Flusssohle. ©Josef Hagen
Vorarbeiten für neue Sägerbrücke: Sohle der Dornbirnerach wird abgesenkt.

Dornbirn. In einem Jahr wird mit dem Neubau der Sägerbrücke über die Dornbirnerach begonnen. Die Vorarbeiten starten bereits nächsten Monat: Um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten, wird im Brückenbereich das Bachbett um bis zu einem Meter vertieft. Gleichzeitig müssen die Ufermauern unterfangen werden. Am Dienstag beschloss der Stadtrat die Vergabe der Baumeisterarbeiten.

Stadt, Land und Bund greifen für die Hochwasserschutzmaßnahmen tief in die Kasse: Laut Tiefbaustadtrat Gebhard Greber betragen die Baukosten für die Arbeit im Flussbett 2,15 Millionen Euro. Zusätzliche 514.000 Euro verschlingt die Verlegung von Gas-, Wasser- Strom- oder Telefonleitungen in einen Schacht unterhalb der Flusssohle. Diese Kosten sind von den Leitungsbetreibern zu tragen.

Verklausungen verhindern

Durch die Sohlabsenkung und die neue Brückenkonstruktion soll verhindert werden, dass es bei einem hundertjährigen Hochwasser zu Verklausungen kommt. Würde dieser Fall eintreten, könnte es zu großflächigen Überschwemmungen im innerstädtischen Bereich kommen. Betroffen wäre auch das Stadtspital, das sich direkt unterhalb der Sägerbrücke befindet.

Für Greber sind die Investitionen durchaus gerechtfertigt: „Die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen wären auch ohne den Neubau der Sägerbrücke notwendig geworden, denn, bedingt durch den Klimawandel, nehmen die Hochwasser-ereignisse an Stärke und Häufigkeit zu.”

Die neue Sägerbrücke dürfte rund doppelt so breit werden wie das bestehende Bauwerk. Grund: Es soll mehr Flächen für Fußgänger und Radfahrer geben, auch die Busstationen im Umkreis werden auf die Brücke verlegt. Gleichzeitig erfolgt die Neugestaltung der Stadtstraße zwischen Einmündung Sägerstraße und „Kronen”-Kreuzung.

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