Hochsaison für Zecken – besser Vorsorgen statt Nachsorgen!

Schwarzach - Bei den warmen Temperaturen und an sonnigen Tagen treibt es viele Vorarlberger hinaus in die Natur. Viele vergessen jedoch, dass in den Gräsern, Gebüschen und Bäumen die Gefahr lauert. Die Rede ist von Zecken. VOL Live-Interview mit Dr. Reinhard Michler

Sowohl männliche als auch weibliche Zecken sind Blutsauger und müssen sich folglich auch davon ernähren. Ihre Opfer sind meist wir Menschen. Die Zecken sind so klein, dass man sie nicht sieht und den Zeckenbiss beziehungsweise Zeckenstich meist nicht merkt. Bei Ausflügen in der freien Natur ist empfiehlt es sich deshalb, den Körper in Nachhinein auf Zeckenspuren abzutasten und etwaige Zeckenbisse sofort mit einer Pinzette zu entfernen.

Wichtig ist, nicht in Panik zu geraten. Besser ist es natürlich vorzusorgen, statt nachsorgen. „Letztes Jahr wurde der FSME-Impfstoff in den Apotheken sehr knapp, heuer sind wir hingegen ausreichend mit Impfstoffen in Vorarlberg versorgt“, verriet uns Dr. Michler Reinhard, Gemeindearzt in Lochau.

Die Impfung ist in nur wenigen Minuten erledigt und schützt dabei gegen ernste Erkrankungen wie, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Hirnhautenzündung. „Nur eine FSME-Impfung bietet einen vollständigen Schutz gegen die Erkrankungen und dem sorgenfreien Genießen der Natur steht nichts mehr im Wege“, abschließend Dr. Michler Reinhard. Gegen die bakterielle Erkrankung Borreliose gibt es jedoch noch keinen Impfstoff. Sollte sich nach einem Zeckenbiss ein geröteter Ring um den Biss bilden, ist darauf zurückzuführen, dass man an Borreliose erkrankt. Dieser „Ring“ kann, muss aber nicht in allen Fällen auftreten. Hohes Fieber ist ebenfalls eine Folgeerscheinung dieser Erkrankung. Vom Arzt verschriebenes Antibiotikum hilft in den Meisten fällen und sollte sofort angewendet werden.

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