Hochjoch: Prüfer am Werk

Nach der Übernahme der Hochjochbahnen von Walter Klaus aus der Hand der Raiffeisen-Uniqa-Gruppe müssen die rechtlichen "Altlasten" genau überprüft werden. Kaufvertrag Was geprüft wird

Wie die „VN“ ausführlich berichteten, verlangten die Illwerke (5,3 Prozent Anteile) eine Sonderprüfung aller Geschäfte im Zusammenhang mit dem Unternehmensverkauf zwischen der Furtner-NTC und der Hochjoch Dreamland GmbH (Raiffeisen-Uniqa) vom 22. 11. 2004 sowie aller aufrechten Verträge und Vereinbarungen zwischen der Hochjochbahnen GmbH und Raiffeisen sowie aller mit den Unternehmen Beteiligten.

Die Generalversammlung stimmte am 21. Juni mit den Stimmen von Raiffeisen zu. „Wir haben nichts zu verbergen“, so der Chef der Raiffeisen-Landesbank und frühere Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Karl Waltle. Gegenstand der Überprüfung sind auch die Leasingverträge.

Illwerke-Vorstandsdirektor zum Stand der Dinge: „Die notwendigen Unterlagen sind bereits bei den Prüfern, wir rechnen mit einem Ergebnis Ende August oder Anfang September.“ Den Auftrag für die Sonderprüfung führt die Wiener Wirtschaftsprüfungs GmbH Deloitte durch, die weltweit zu den renommiertesten Kanzleien dieser Art zählt. Die Illwerke wollten eine Prüfung von Experten außerhalb des Landes, die keinerlei Verbindungen oder Kontakte weder zur Raiffeisen-Landesbank, noch zur Raiffeisenbank Montafon, zu den Illwerken oder zu Michael Furtner haben. Es gehe um die Frage, ob der Hochjochbahn oder den Minderheitseigentümern durch den inzwischen rückgängig gemachten Deal ein Schaden oder eine Schlechterstellung der Wettbewerbsposition entstanden ist.

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