Hochbetrieb in Vorarlbergs Parteizentralen

Bregenz - Durch die vorgezogenen Neuwahlen hat der Kampf um die Wählerstimmen, nicht nur auf dem Rednerpult im Parlament begonnen, sondern auch in den Parteizentralen. Bei machen Parteien wurde sogar für Mitarbeiter eine Urlaubssperre verhängt. Videos im Bericht

In der St. Anna–Strasse in Bregenz wird von Seiten der SPÖ-Mitarbeiter gleich an drei Projekten gleichzeitig gewerkelt. Der Umzug vom dritten in den ersten Stock ist bereits so gut wie erledigt, für die Festspielpremiere müssen für den scheidenden Bundeskanzler sowie für etliche Minister Zimmer reserviert und andere Dinge organisiert werden. Schlussendlich bereitet sich die Partei natürlich auch auf die vorgezogenen Neuwahlen vor: „Mein Urlaub ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir feilen derzeit an unserem Konzept für den Wahlkampf, schauen wer von unseren Wahlhelfern im Urlaub ist und organisieren schon die ersten Termine“, erklärt Landesgeschäftführer Franz Lutz gegenüber VOL. Bei den Neuwahlen am 28. September kämpfen die Parteien um die Stimmen von rund 6,3 Millionen wahlberechtigten Österreichern. Bei den Vorarlberger Grünen ist alles schon – wie könnte es anders sein – im grünen Bereich: „Wir haben bereits einen Zeit- und Finanzplan für den kommenden Wahlkampf. Auch ein Termin für die Landesversammlung steht bereits, um die Kandidaten für die Landesliste und Wahlkreislisten zu wählen. Aber der Hauptaugenmerk unserer Wahlkampfaktivitäten ist für den September fixiert“, so Landesgeschäftsführer Mario Lechner im VOL Interview.

Auch die ÖVP Landeszentrale wurde mit dem frühen Neuwahltermin – genauso wie die anderen Parteien – überrascht. Das Wahlkampfkonzept für Vorarlberg steht noch nicht, aber zwei Termine, bei denen die Listen für die Wahlkreise Nord und Süd fixiert werden sollen, gibt es bereits. „Ich bin morgen in Wien, wo von Seiten der Bundespartei erste Überlegungen für den Wahlkampf präsentiert und diskutiert werden. Nächste Woche werden wir in der Landeszentrale entscheiden, welche Aktivitäten wir in Vorarlberg setzen werden“, beschreibt Dietmar Wetz die nächsten Schritte. Der wohlverdiente, aber verschobene Urlaub kann vielleicht nicht einmal nach der Wahl eingelöst werden: „Nächstes Jahr haben wir die Landtagswahlen in Vorarlberg, im Jänner und Februar sind Arbeiterkammerwahlen und im Juni gibt es auch noch Europawahlen, also ist der Urlaub bis auf ein paar vereinzelte Tage sicher begrenzt“, so Wetz weiter.

Bei der FPÖ Vorarlberg hat man bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Neuwahltermins mit den Wahlkampf-Vorbereitungen begonnen. Auch hier wartet naturgemäß viel Arbeit auf die Parteifunktionäre. „Wir haben schon einiges vorangebracht in den letzten Tagen. Die Konzepte stehen schon ansatzweise, auch unsere Bundespartei in Wien hat bereits Konzepte ausgearbeitet“, zeigt sich Gerhard Dingler, Geschäftsführer der FPÖ Vorarlberg, zufrieden. Die Wahllisten werden demnächst im Landesparteivorstand beraten.

Lokalaugenschein bei den Grünen:

SPÖ Landeszentrale im Stress:

Vorarlbergs ÖVP auch überrascht:

FPÖ bereitet sich auf den Wahlkampf vor:

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