Hämmerle: "Pfusch-Aktion Gesundheitsreform"

Feldkirch - Eines ist laut AK-Präsident Hubert Hämmerle sicher: Bei der kommenden Gesundheitsreform wird wohl nicht einmal mehr von einem Reförmchen die Rede sein. "Die Ärztekammer setzt sich auf Kosten der Patienten durch“, ärgert sich Hämmerle.

Neben der Aut-idem-Regelung und der fünfjährigen Überprüfung der Ärzte werden auch die geplanten Einzelverträge fallen. “Kompromisse sind notwendig, da gebe ich Minister Buchinger Recht, doch in allen Punkten nachzugeben, ist bestimmt nicht der richtige Weg für die Patienten bzw. Arbeitnehmer/innen“, betont Hämmerle.

Der Präsident der Vorarlberger Arbeiterkammer vermutet, dass es von Anbeginn der Diskussionen nur um eine Machtverschiebung und nicht um eine Reform für die Patienten gegangen ist.

“Positiv bei den Verhandlungen ist, dass die geplante Zentralisierung der Krankenkassen abgewendet wurde. Die AK Vorarlberg hat sich seit Anbeginn der Diskussionen gegen einen Verwaltungsmoloch positioniert. Wir setzen uns aber weiterhin dafür ein, anstatt dem Hauptverband mehr Kontrollrechte einzuräumen, regionale Gesundheits-Servicezentren einzurichten. Das wäre für die Arbeitnehmer/innen am nützlichsten“, so AK-Präsident Hämmerle abschließend.

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