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Hitzige Angelegenheit: Der Heizungskauf

Der Heizungstausch ist eine der häufigsten Sanierungsmaßnahmen. Hier sind ein paar Tipps, wie auch Sie die passende Heizung finden.
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Zu Beginn lohnt es sich, ein paar grundlegende Entscheidungen zu treffen: Platzbedarf, Bedienkomfort, Anforderungen an den Brennstoff, Umweltauswirkungen des Heizsystems, Anschaffungs- und Betriebskosten sollten in die Überlegungen miteinfließen. Der bestehende Kamin ist möglicherweise nicht für alle Systeme geeignet und muss im Bedarfsfall saniert werden. Ein neues Heizsystem kann fast immer kleiner dimensioniert werden, als das bestehende. Die Heizungsmatrix des Energieinstituts Vorarlberg hilft dabei, jene Systeme auszuscheiden, die für das Bestandsgebäude aufgrund von Energieverbrauch oder Vorlauftemperaturen ungünstig sind.

Spätere Maßnahmen am Gebäude mitdenken

Wird die Heizung nicht im Zuge einer Gebäudesanierung getauscht, lohnt sich ein Blick in die Zukunft: Stehen in den nächsten Jahren Maßnahmen am Gebäude an? Verändert sich die Nutzung? Solche Maßnahmen wirken sich unmittelbar auf die Heizung aus.

Solaranlage lohnt sich immer

Die Nachrüstung einer Solaranlage macht beim Heizungstausch so gut wie immer Sinn. Muss in absehbarer Zeit das Dach saniert werden, lohnt es sich, eine Solaranlage zumindest vorzusehen und die entsprechenden Maßnahmen im Heizraum bereits zu setzen, sodass später nur noch der Kollektor angeschlossen werden muss. Aktuelle Förderungen berücksichtigen. Land, Bund und Gemeinden unterstützen den Einbau verschiedener Systeme mit durchwegs attraktiven Förderungen. Das Land fördert Biomasseheizungen, Wärmepumpen und Solaranlagen. Die Antragstellung muss bis spätestens sechs Monate nach der Inbetriebnahme der Anlage erfolgen.

Mehr Informationen gibt unter www.vorarlberg.at/energiefoerderungen

Weitere Maßnahmen beim Heizungstausch sinnvoll

Im Zuge des Heizungstausches sind einige zusätzliche Maßnahmen empfehlenswert. Sie kosten nicht viel, reduzieren aber den Energieverbrauch wesentlich:

  1. Umwälzpumpen erneuern und durch effiziente und drehzahlgeregelte Pumpen ergänzen. Die Umwälzpumpe ist meist der größte Einzelstromverbraucher im Haushalt.
  2. Sicherstellen, dass die Fußbodenheizungen oder Radiatoren aller Räume gleichmäßig durchströmt werden. Dazu ist ein hydraulischer Abgleich erforderlich, den der Installateur durchführt. Er vermeidet Fließgeräusche, erhöht die Behaglichkeit und reduziert den Energieverbrauch von Heizung und Umwälzpumpe.
  3. Heizungsrohre dämmen. Das reduziert die Verteilverluste und senkt damit die Betriebskosten. Auch die Wärmeverluste eines sehr gut gedämmten Speichers (falls vorhanden) reduzieren sich gegenüber einer Standarddämmung um drei Viertel. Bei einem Pufferspeicher mit 1000 Litern kann das im Jahr der Gegenwert von 150 Litern Öl sein.

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